Herzlich Willkommen

Schüleraustausch

Schüleraustausch mit einem Breslauer Liceum

Der deutsch-polnische Schüleraustausch hat am Vitzthum-Gymnasium und seinen Vorgängern eine über 40jährige Tradition – seit 1978 – und zählt damit zu den ältesten Schüleraustauschprogrammen des Freistaates Sachsen mit seinem östlichen Nachbarland Polen. Seit über 20 Jahren findet der Austausch nun zwischen dem Vitzthum-Gymnasium Dresden und dem „Liceum Ogólnokształcące nr XIII im. Aleksandra Fredry“ in Wrocław in einem zweijährigen Turnus statt.

Polnische und deutsche Schülerinnen und Schüler im Alter von 14-16 Jahren bekommen einen Einblick in den Alltag des Nachbarlandes und arbeiten an einem gemeinsamen Projekt zur Verständigung der deutsch-/sächsisch-polnischen Beziehungen

Die gewinnbringenden Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler beim Anwenden von sprachlichen und vor allem interkulturellen Kompetenzen machen aus dem Austauschprogramm einen Höhepunkt in den neunten Klassen. Die Parnterschule „Liceum Ogólnokształcące nr XIII im. Aleksandra Fredry“ in Wrocław zeichnet sich durch sein sprachliches Profil mit Schwerpunkt Deutsch aus. In den bilingualen Klassen werden neben 6-8 Wochenstunden Deutsch auch die Fächer Biologie, Geografie und Landeskunde auf Deutsch unterrichtet. Ebenso kann das Fach „deutsches Recht“ belegt und ein deutsches Sprachdiplom abgelegt werden.

Nachdem die deutschen Schülerinnen und Schüler Mitte November 2023 eine Woche bei ihren polnischen Partnern in Wrocław und Krakau verbrachten und einen besonderen interkulturellen Einblick in das Lebensumfeld und den Schulalltag ihrer polnischen Tandempartner erhielten, findet im März 2024 der Gegenbesuch bei uns in Dresden statt, wobei die polnischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Familien ihrer deutsche Tandempartner untergebracht werden. Ziel des Austauschs ist es, den interkulturellen Austausch zu fördern und das Verständnis zwischen deutschen und polnischen Schülerinnen und Schülern weiter zu stärken, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern, neu geknüpften Freundschaften im November 2023 weiter zu vertiefen sowie ihre interkulturelle Kompetenz zu erweitern. Die Unterbringung in den deutschen Gastfamilien bietet die Chance, den Alltag in einer deutschen Familie zu erleben und die Erfahrungen mit der polnischen Austauschwoche zu vergleichen.

Auch die betreuenden Lehrerinnen und Lehrer werden das Konzept der Schulpartnerschaft weiter inhaltlich unterlegen. Darüber hinaus werden die Projektergebnisse ebenfalls nach Absprache und mit Einverständnis der Schülerinnen und Schüler sowie den Eltern im Jahrbuch der Schule und im Rahmen des Abends der offenen Tür der Öffentlichkeit vorgestellt.

Wir sind überzeugt, dass dieser deutsch-polnische Schüleraustausch einen wertvollen Beitrag zur Stärkung der deutsch-polnischen Beziehungen leisten wird. Er ermöglicht den Schülerinnen und Schülern, interkulturelle Kompetenzen zu entwickeln, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern und langfristige Freundschaften zu knüpfen. Darüber hinaus trägt der Austausch zur Förderung des interkulturellen Dialogs und zur Völkerverständigung bei.

Ein solcher Austausch fördert Toleranz, Offenheit und interkulturelle Kompetenzen, die in einer globalisierten Welt von großer Bedeutung sind.

Schüleraustausche Frankreich und Italien
Deutsch-französischer Schüleraustausch

Aus Leidenschaft zur französischen Sprache und Kultur entstand unser deutsch-französischer Schüleraustausch. Seit 2002 hat sich er sich an unserer Schule etabliert. Unsere Partnerschule ist das Lycée du Noordover  Grande-Synthe/Dunkerque, Region Hauts-de-France.

Der Austausch findet in der Regel alle zwei Jahre statt. Im Dezember 2019 hatten wir unser 10-jähriges Jubiläum, worauf wir unglaublich stolz sind.

ENDLICH! Im Dezember  2023 konnte unser Schüleraustausch wieder stattfinden. Es war eine unglaublich interessante Woche, die durch großes  Engagement unserer Kolleginnen und Kollegen sowie die Förderungen ermöglicht wurde. Dieses Mal sind auch Schülerinnen und Schüler der Klassen 11 dabei.

Auszug aus unserem Programm vom  01.12. – 08.12.23:

Fr, 01.12. ca. 18 Uhr Ankunft der französischen Gastschüler & Lehrkräfte
am Vitzthum-Gymnasium Dresden

Sa, 02.12.

Vor-/Mittag in der Gastfamilie
14:30-17:30 Uhr Jugendhaus Chilli

Besuch des Weihnachtsmarktes in DD-Loschwitz
Abend in der Gastfamilie

So, 03.12.

Familientag

Mo, 04.12.
Gemeinsames Frühstück & Schulführung
Projektarbeit & Unterricht
Kulinarischer Stadtrundgang

Mi, 06.12. 
Arbeit am Projekt
18 – 21 Uhr „Soirée“ mit Vorstellung der Projektergebnisse & Verkostung der kulinarischen Beiträge

Do, 07.12.

Ausflug ins Weihnachtsdorf Seiffen mit Besuch der Schauwerkstatt von Richard Glässer und Bastelstube

Am Freitag mussten wir uns schon wieder voneinander verabschieden. Allerdings bleibt uns allen die Freude auf den Austausch in Frankreich vom 02.202.2024 bis 08.02.2024.

Wir danken der Landesdirektion Sachsen (Freistaat Sachsen) für die finanzielle Unterstützung.

Allgemeines:

Der Schüleraustausch wird innerhalb eines Schuljahres im Abstand von ca. 3 bis 4 Monaten realisiert. Im Sinne der Schulgemeinschaft findet er klassenübergreifend für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 9 und 10 statt. Willkommen sind sprachinteressierte und sprachbegabte, weltoffene, teamfähige und frankophile Schülerinnen und Schüler. Die Unterkunft eines Gastschülers muss bitte gewährleistet sein.

Unsere Gäste sind jeweils ca. 1 Woche (Samstag bis Samstag) in Deutschland (Dresden/Sachsen) und der Gegenbesuch in Frankreich dauert ebenso eine Woche (Region Nord-Pas de Calais und Rückfahrt mit Tagesaufenthalt in Paris).

Welche Ziele verfolgen wir?

  • Anwenden erworbener sprachlicher Kompetenz aus dem Sprachunterricht
  • Abbau von Sprachhemmungen, Freude am Sprechen der Partnersprache
  • Stärkung der interkulturellen Kompetenz
  • Erfahrungsaustausch, Toleranz, Weltoffenheit Wahrnehmung des Eigenen und Fremden
  • sprachlich kreativer Umgang mit der jeweiligen Fremdsprache.


Was machen wir in dieser Zeit?
Jedes Mal arbeiten wir an einem neuen Themenschwerpunkt. Die Themenfindung erfolgt im einvernehmlichen Austausch zwischen deutschen und französischen Kollegen, z. B. bearbeiteten wir: Clichés franco-allemands, Expériences urbaines, Expériences culinaires et culturelles

Wie verläuft die Woche?
Vor allem geht es um das Kennenlernen verschiedener Lebensgewohnheiten und das Vertiefen des Verständnisses füreinander:

  • Kennenlernen des Familienleben des Partnerlandes
  • gemeinsame Ausflüge mit Familie des Tandempartners
  • Ausflüge in Großgruppe in Begleitung der verantwortlichen Kollegen, um die Partnerstadt und -region zu entdecken
  • kulinarische Erlebnisse, z.B. gemeinsam Kochen und Backen
  • Ausgestaltung einer Soirée zum Abschluss der Austauschwoche in Frankreich und in Deutschland
  • Vorstellung der Arbeitsergebnisse & Einblick in die Erlebnisse der Austauschwoche für Schulleitung, Kollegium, Eltern, Geschwister usw.

Teilweise entwickeln sich auch private Austausche über die Schule hinaus, was uns natürlich besonders freut.

Wie ist die finanzielle Unterstützung organisiert?
Die finanzielle Förderung der Austauschwochen erfolgt durch die

  • Landesdirektion Sachsen (Freistaat Sachsen),
  • DFJW/OFAJ,
  • manchmal die Stadt Dresden,
  • den Schulförderverein des Vitzthum-Gymnasiums

und beläuft sich auf bis zu 80%.
Anbei die Links zu unserer Partnerschule:

https://lenoordover.fr/ 
https://lenoordover.fr/m_03ka_all.php

Schüleraustausch Italien

Leider fand der letzte Schüleraustausch 2018/19 statt. Wir bemühen uns um eine erneute Etablierung .
Nach mehreren Jahren Pause fand in diesem Schuljahr wieder ein Schüleraustausch mit der elften Klasse mit Italien statt.

Die italienischen Schüler kamen vom 31.03.19 bis zum 07.04.19 nach Dresden. Neben den italienischen Lehrern, Frau Glielma und Herr Bertini, begleiteten Frau Gasch, Frau Mitouard und Herr Lorusso durch die Woche in Dresden.

Zum Einstimmen der teilnehmenden Schüler und Lehrer fand am 15.2.19 ein Kennenlerntag statt. Da die Schüler aus verschiedenen Grundkursen stammen und nicht alle teilnehmenden Lehrer bereits Fachlehrer waren, wurde der Tag genutzt, um sich bei einem gemeinsamen Frühstück vorzustellen und um die Austauschpartner festzulegen. Mit einem Kinobesuch wurde der Tag gemütlich abgeschlossen.

Am Sonntagabend kamen die italienischen Gäste am Flughafen von Dresden an. Schnell fanden die Schüler ihre Austauschpartner und brachten sie in Begleitung der Eltern direkt nach Hause. Dort lernten die italienischen Schüler ihre Gastfamilien kennen und die Reisetagebücher wurden als Begrüßungsgeschenk überreicht.

Am Montagmorgen empfing die Schulleiterin Frau Göllner, gemeinsam mit dem stellvertretenden Schulleiter, Herr Wiese, unsere italienische Austauschgruppe mit ein paar herzlichen Worten in der Mensa unseres Erweiterungsbaus. Danach wurde – gemäß unserem Projektthema – ein „deutsches“ Frühstück eingenommen. Jeder hatte hier ein Beitrag geleistet. Anschließend fand ein kurzer Schulrundgang statt. Es schloss sich  eine 2-stündige Stadtrundfahrt mit dem Bus durch die Innenstadt Dresdens statt. Am Abend verblieben die Gastschüler bei ihren Familien, um auch hier engere Kontakte zu knüpfen.

Am Dienstag starteten die Teilnehmer mit der S-Bahn Richtung Meißen. Nachdem alle im Saal der Burg mit Pantoffeln getanzt hatten und auch vieles zur Geschichte  und des Porzellans gelernt hatten, ging es am späten Nachmittag mit der S-Bahn zurück nach Dresden. Die Italiener und Deutschen versammelten sich auf den berühmten Elbwiesen, um den Tag gemeinsam ausklingen zu lassen.

Am Mittwochmorgen galt es die Projektaufgaben fertig zu stellen bzw. Lieder zu üben. Außerdem nahmen die Gastschüler von der ersten bis zur fünften Stunde abwechselnd an verschiedenen Unterrichtssequenzen, in Italienisch, Englisch, Kunst oder Mathe, teil.  Am Nachmittag besuchten die Schüler die Gemäldegalerie im Zwinger.

Etwas müde fuhren wir am Donnerstagmorgen mit dem Bus nach Berlin. Dort angekommen, begaben wir uns zunächst auf kurze Erkundungstour am Alexanderplatz. Für drei Stunden begleitete uns dann eine Stadtführerin und zeigte uns die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Denkmäler von Berlin. Großes Interesse gab es dabei für die Reste der Berliner Mauer. Nach einem zweistündigen eigenständigen Aufenthalt ging es dann am Abend mit dem Bus zurück nach Dresden. Müde wurden die Schüler von den Gasteltern heim gebracht.

Am Freitag begann der Tag mit Erlebnissen im Schulalltag. So konnten die Italiener einen deutschen Abistreich miterleben. Außerdem stellten wir unsere Projektarbeiten fertig und bereiteten unseren Abschlussabend vor. Am Nachmittag staunten die  Italiener über  das Hygienemuseum „Zum Anfassen“. Wir trafen wir uns um 18 Uhr mit den Familien in der Mensa des Erweiterungsbaus, wo wir es uns mit leckerem deutschem selbst zugebereitetem Buffet schmecken ließen. Neben Gesang und Musik und sogar einer Vorstellung eines Dudelsackkonzertes wurde sich auf lockere Art über die Erlebnisse der Woche ausgetauscht.

Das Wochenende verbrachten die Schüler in den Gastfamilien. Einige unternahmen Ausflüge in die Sächsische Schweiz, andere genossen einen Discoabend oder relaxten mit Freunden an der Elbe.

Viel zu schnell und sehr sehr tränenreich mussten wir uns dann am Sonntagabend von unseren italienischen Freunden verabschieden.

Im Mai wurden dann die Reisetagebücher und weitere Arbeitsergebnisse in den italienischen Grundkursen vorgestellt und ein Abschlussfrühstück  durchgeführt. Die Wartezeit bis zum zweiten Teil des Schüleraustausches wurde so genutzt, um intensiv im Kontakt zu bleiben und die Vorfreude zu verstärken.

Die deutschen Schüler reisten vom 31.05.19 bis zum 07.06.19 nach Padua. Die italienische Kollegin Frau Glielma übernahm die Organisation vor Ort. Die deutschen Schüler wurden durch Frau Gasch und Herrn Lorusso nach Padua begleitet.

Die Reise begann am Freitagmorgen am Dresdner Flughafen.  In Padua wurden alle deutschen Schüler von ihren Gasteltern in Empfang genommen. Der erste Abend wurde mit zünftigem italienischen Essen und dem Kennenlernen der Familien verbracht.

Da die italienischen Schüler auch samstags Unterricht haben, trafen wir uns direkt am nächsten Morgen in der Schule. Nach einer ausführlichen Führung und einem Willkommensfrühstück ging es am Mittag gemeinsam ins Stadtzentrum nach Padua zu einer ersten Führung. Wir lernten die berühmtesten Sehenswürdigkeiten kennen, die „Tre senza“ und genossen das erste italienische Eis. Den späten Nachmittag und Abend verbrachten die Schüler gemeinsam mit ihren Austauschpartnern, deren Freunden oder deren Familien.

Der Sonntag galt den Familien, so gestalteten alle ihren Tag, wie sie es wünschten. Ein Großteil der Schüler fuhr mit den Gastfamilien ans Meer, andere besuchten die Eugenischen Hügel. Natürlich wurden die meisten zu einem traditionellen Familienessen eingeladen, um so viele Verwandte wie möglich kennenzulernen.

Der Montag startete am frühen Morgen, da wir mit einem Reisebus nach Florenz fuhren. Dort erwartete uns eine 3-stündige Stadtführung, die uns sogar zu einer der ältesten Gelaterias führte. Im Anschluss daran durften alle die Stadt selbstständig erkunden, Florentinisches Steak essen und Souvenirs kaufen.

Der Dienstag startete etwas gemütlicher, wir durften in den italienischen Schulalltag hinein schnuppern. In Kleingruppen nahmen wir am Englisch-, Italienisch und Kunstunterricht teil. Den Abend ließen die Schüler in Gemeinschaft im Padua ausklingen.

Venedig besuchten wir am Mittwoch. Dort angekommen begaben wir uns direkt auf Stadtbesichtigung. Letztendlich durften wir mit einer Gondel über den Canale Grande fahren. Am Markusplatz angekommen, durften die Schüler zwei Stunden Freizeit genießen und die Kanäle und Gassen selbstständig erkunden.

Der Donnerstag sollte bereits unser letzter offizieller Austauschtag sein. Am Morgen erlebten wir eine Stunde über Journalismus, im Anschluss daran beteiligten wir uns am Deutschunterricht. Am Nachmittag besuchten wir die zweitälteste Universität Italiens, die Uni von Padua, in der unter anderem Galileo Galilei unterrichtete. Um 19 Uhr trafen wir uns in der Aula der Schule zu unserem Abschlussabend mit Familien und Freunden. Mit einem riesigen italienischen Buffet, einem ersten Videoeinblick der Deutschlandwoche, italienischen Liedern und netten Gesprächen beendeten wir den Abend.

Der Freitagmorgen begann mit etwas gedrückter Stimmung. Bereits gegen 8 Uhr trafen wir uns mitsamt unserem Gepäck an der Schule. Zum gemeinsamen Frühstück wurden Rester des Abschlussabends vertilgt. Langsam begannen wir uns zu verabschieden. Nach zahlreichen Tränen und Umarmungen und Verabredungen zum Wiedersehen, stiegen wir 10:30 Uhr in den Bus, der uns zum Flughafen brachte.

In den letzten Schulwochen im Juni wurden dann die Reisetagebücher und weitere Arbeitsergebnisse in den italienischen Grundkursen vorgestellt und es wurde abschließend über das tolle Erlebnis gesprochen. Vereinzelt stellten ausgewählte Schüler in den Klassenstufen 9 und 10 ihre Erfahrungen vor, um Schüler für den nächsten Austausch zu informieren.

Das Vitzthum Gymnasium Dresden dankt dem Förderverein und der Landesdirektion Sachsen für die finanzielle Unterstützung bei diesem Projekt.

Schüleraustausch mit einem Breslauer Liceum

Der deutsch-polnische Schüleraustausch hat am Vitzthum-Gymnasium und seinen Vorgängern eine über 40jährige Tradition – seit 1978 – und zählt damit zu den ältesten Schüleraustauschprogrammen des Freistaates Sachsen mit seinem östlichen Nachbarland Polen. Seit über 20 Jahren findet der Austausch nun zwischen dem Vitzthum-Gymnasium Dresden und dem „Liceum Ogólnokształcące nr XIII im. Aleksandra Fredry“ in Wrocław in einem zweijährigen Turnus statt.

Polnische und deutsche Schülerinnen und Schüler im Alter von 14-16 Jahren bekommen einen Einblick in den Alltag des Nachbarlandes und arbeiten an einem gemeinsamen Projekt zur Verständigung der deutsch-/sächsisch-polnischen Beziehungen

Die gewinnbringenden Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler beim Anwenden von sprachlichen und vor allem interkulturellen Kompetenzen machen aus dem Austauschprogramm einen Höhepunkt in den neunten Klassen. Die Parnterschule „Liceum Ogólnokształcące nr XIII im. Aleksandra Fredry“ in Wrocław zeichnet sich durch sein sprachliches Profil mit Schwerpunkt Deutsch aus. In den bilingualen Klassen werden neben 6-8 Wochenstunden Deutsch auch die Fächer Biologie, Geografie und Landeskunde auf Deutsch unterrichtet. Ebenso kann das Fach „deutsches Recht“ belegt und ein deutsches Sprachdiplom abgelegt werden.

Nachdem die deutschen Schülerinnen und Schüler Mitte November 2023 eine Woche bei ihren polnischen Partnern in Wrocław und Krakau verbrachten und einen besonderen interkulturellen Einblick in das Lebensumfeld und den Schulalltag ihrer polnischen Tandempartner erhielten, findet im März 2024 der Gegenbesuch bei uns in Dresden statt, wobei die polnischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Familien ihrer deutsche Tandempartner untergebracht werden. Ziel des Austauschs ist es, den interkulturellen Austausch zu fördern und das Verständnis zwischen deutschen und polnischen Schülerinnen und Schülern weiter zu stärken, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern, neu geknüpften Freundschaften im November 2023 weiter zu vertiefen sowie ihre interkulturelle Kompetenz zu erweitern. Die Unterbringung in den deutschen Gastfamilien bietet die Chance, den Alltag in einer deutschen Familie zu erleben und die Erfahrungen mit der polnischen Austauschwoche zu vergleichen.

Auch die betreuenden Lehrerinnen und Lehrer werden das Konzept der Schulpartnerschaft weiter inhaltlich unterlegen. Darüber hinaus werden die Projektergebnisse ebenfalls nach Absprache und mit Einverständnis der Schülerinnen und Schüler sowie den Eltern im Jahrbuch der Schule und im Rahmen des Abends der offenen Tür der Öffentlichkeit vorgestellt.

Wir sind überzeugt, dass dieser deutsch-polnische Schüleraustausch einen wertvollen Beitrag zur Stärkung der deutsch-polnischen Beziehungen leisten wird. Er ermöglicht den Schülerinnen und Schülern, interkulturelle Kompetenzen zu entwickeln, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern und langfristige Freundschaften zu knüpfen. Darüber hinaus trägt der Austausch zur Förderung des interkulturellen Dialogs und zur Völkerverständigung bei.

Ein solcher Austausch fördert Toleranz, Offenheit und interkulturelle Kompetenzen, die in einer globalisierten Welt von großer Bedeutung sind.

Schüleraustausche Frankreich und Italien
Deutsch-französischer Schüleraustausch

Aus Leidenschaft zur französischen Sprache und Kultur entstand unser deutsch-französischer Schüleraustausch. Seit 2002 hat sich er sich an unserer Schule etabliert. Unsere Partnerschule ist das Lycée du Noordover  Grande-Synthe/Dunkerque, Region Hauts-de-France.

Der Austausch findet in der Regel alle zwei Jahre statt. Im Dezember 2019 hatten wir unser 10-jähriges Jubiläum, worauf wir unglaublich stolz sind.

ENDLICH! Im Dezember  2023 konnte unser Schüleraustausch wieder stattfinden. Es war eine unglaublich interessante Woche, die durch großes  Engagement unserer Kolleginnen und Kollegen sowie die Förderungen ermöglicht wurde. Dieses Mal sind auch Schülerinnen und Schüler der Klassen 11 dabei.

Auszug aus unserem Programm vom  01.12. – 08.12.23:

Fr, 01.12. ca. 18 Uhr Ankunft der französischen Gastschüler & Lehrkräfte
am Vitzthum-Gymnasium Dresden

Sa, 02.12.

Vor-/Mittag in der Gastfamilie
14:30-17:30 Uhr Jugendhaus Chilli

Besuch des Weihnachtsmarktes in DD-Loschwitz
Abend in der Gastfamilie

So, 03.12.

Familientag

Mo, 04.12.
Gemeinsames Frühstück & Schulführung
Projektarbeit & Unterricht
Kulinarischer Stadtrundgang

Mi, 06.12. 
Arbeit am Projekt
18 – 21 Uhr „Soirée“ mit Vorstellung der Projektergebnisse & Verkostung der kulinarischen Beiträge

Do, 07.12.

Ausflug ins Weihnachtsdorf Seiffen mit Besuch der Schauwerkstatt von Richard Glässer und Bastelstube

Am Freitag mussten wir uns schon wieder voneinander verabschieden. Allerdings bleibt uns allen die Freude auf den Austausch in Frankreich vom 02.202.2024 bis 08.02.2024.

Wir danken der Landesdirektion Sachsen (Freistaat Sachsen) für die finanzielle Unterstützung.

Allgemeines:

Der Schüleraustausch wird innerhalb eines Schuljahres im Abstand von ca. 3 bis 4 Monaten realisiert. Im Sinne der Schulgemeinschaft findet er klassenübergreifend für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 9 und 10 statt. Willkommen sind sprachinteressierte und sprachbegabte, weltoffene, teamfähige und frankophile Schülerinnen und Schüler. Die Unterkunft eines Gastschülers muss bitte gewährleistet sein.

Unsere Gäste sind jeweils ca. 1 Woche (Samstag bis Samstag) in Deutschland (Dresden/Sachsen) und der Gegenbesuch in Frankreich dauert ebenso eine Woche (Region Nord-Pas de Calais und Rückfahrt mit Tagesaufenthalt in Paris).

Welche Ziele verfolgen wir?

  • Anwenden erworbener sprachlicher Kompetenz aus dem Sprachunterricht
  • Abbau von Sprachhemmungen, Freude am Sprechen der Partnersprache
  • Stärkung der interkulturellen Kompetenz
  • Erfahrungsaustausch, Toleranz, Weltoffenheit Wahrnehmung des Eigenen und Fremden
  • sprachlich kreativer Umgang mit der jeweiligen Fremdsprache.


Was machen wir in dieser Zeit?
Jedes Mal arbeiten wir an einem neuen Themenschwerpunkt. Die Themenfindung erfolgt im einvernehmlichen Austausch zwischen deutschen und französischen Kollegen, z. B. bearbeiteten wir: Clichés franco-allemands, Expériences urbaines, Expériences culinaires et culturelles

Wie verläuft die Woche?
Vor allem geht es um das Kennenlernen verschiedener Lebensgewohnheiten und das Vertiefen des Verständnisses füreinander:

  • Kennenlernen des Familienleben des Partnerlandes
  • gemeinsame Ausflüge mit Familie des Tandempartners
  • Ausflüge in Großgruppe in Begleitung der verantwortlichen Kollegen, um die Partnerstadt und -region zu entdecken
  • kulinarische Erlebnisse, z.B. gemeinsam Kochen und Backen
  • Ausgestaltung einer Soirée zum Abschluss der Austauschwoche in Frankreich und in Deutschland
  • Vorstellung der Arbeitsergebnisse & Einblick in die Erlebnisse der Austauschwoche für Schulleitung, Kollegium, Eltern, Geschwister usw.

Teilweise entwickeln sich auch private Austausche über die Schule hinaus, was uns natürlich besonders freut.

Wie ist die finanzielle Unterstützung organisiert?
Die finanzielle Förderung der Austauschwochen erfolgt durch die

  • Landesdirektion Sachsen (Freistaat Sachsen),
  • DFJW/OFAJ,
  • manchmal die Stadt Dresden,
  • den Schulförderverein des Vitzthum-Gymnasiums

und beläuft sich auf bis zu 80%.
Anbei die Links zu unserer Partnerschule:

https://lenoordover.fr/ 
https://lenoordover.fr/m_03ka_all.php

Schüleraustausch Italien

Leider fand der letzte Schüleraustausch 2018/19 statt. Wir bemühen uns um eine erneute Etablierung .
Nach mehreren Jahren Pause fand in diesem Schuljahr wieder ein Schüleraustausch mit der elften Klasse mit Italien statt.

Die italienischen Schüler kamen vom 31.03.19 bis zum 07.04.19 nach Dresden. Neben den italienischen Lehrern, Frau Glielma und Herr Bertini, begleiteten Frau Gasch, Frau Mitouard und Herr Lorusso durch die Woche in Dresden.

Zum Einstimmen der teilnehmenden Schüler und Lehrer fand am 15.2.19 ein Kennenlerntag statt. Da die Schüler aus verschiedenen Grundkursen stammen und nicht alle teilnehmenden Lehrer bereits Fachlehrer waren, wurde der Tag genutzt, um sich bei einem gemeinsamen Frühstück vorzustellen und um die Austauschpartner festzulegen. Mit einem Kinobesuch wurde der Tag gemütlich abgeschlossen.

Am Sonntagabend kamen die italienischen Gäste am Flughafen von Dresden an. Schnell fanden die Schüler ihre Austauschpartner und brachten sie in Begleitung der Eltern direkt nach Hause. Dort lernten die italienischen Schüler ihre Gastfamilien kennen und die Reisetagebücher wurden als Begrüßungsgeschenk überreicht.

Am Montagmorgen empfing die Schulleiterin Frau Göllner, gemeinsam mit dem stellvertretenden Schulleiter, Herr Wiese, unsere italienische Austauschgruppe mit ein paar herzlichen Worten in der Mensa unseres Erweiterungsbaus. Danach wurde – gemäß unserem Projektthema – ein „deutsches“ Frühstück eingenommen. Jeder hatte hier ein Beitrag geleistet. Anschließend fand ein kurzer Schulrundgang statt. Es schloss sich  eine 2-stündige Stadtrundfahrt mit dem Bus durch die Innenstadt Dresdens statt. Am Abend verblieben die Gastschüler bei ihren Familien, um auch hier engere Kontakte zu knüpfen.

Am Dienstag starteten die Teilnehmer mit der S-Bahn Richtung Meißen. Nachdem alle im Saal der Burg mit Pantoffeln getanzt hatten und auch vieles zur Geschichte  und des Porzellans gelernt hatten, ging es am späten Nachmittag mit der S-Bahn zurück nach Dresden. Die Italiener und Deutschen versammelten sich auf den berühmten Elbwiesen, um den Tag gemeinsam ausklingen zu lassen.

Am Mittwochmorgen galt es die Projektaufgaben fertig zu stellen bzw. Lieder zu üben. Außerdem nahmen die Gastschüler von der ersten bis zur fünften Stunde abwechselnd an verschiedenen Unterrichtssequenzen, in Italienisch, Englisch, Kunst oder Mathe, teil.  Am Nachmittag besuchten die Schüler die Gemäldegalerie im Zwinger.

Etwas müde fuhren wir am Donnerstagmorgen mit dem Bus nach Berlin. Dort angekommen, begaben wir uns zunächst auf kurze Erkundungstour am Alexanderplatz. Für drei Stunden begleitete uns dann eine Stadtführerin und zeigte uns die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Denkmäler von Berlin. Großes Interesse gab es dabei für die Reste der Berliner Mauer. Nach einem zweistündigen eigenständigen Aufenthalt ging es dann am Abend mit dem Bus zurück nach Dresden. Müde wurden die Schüler von den Gasteltern heim gebracht.

Am Freitag begann der Tag mit Erlebnissen im Schulalltag. So konnten die Italiener einen deutschen Abistreich miterleben. Außerdem stellten wir unsere Projektarbeiten fertig und bereiteten unseren Abschlussabend vor. Am Nachmittag staunten die  Italiener über  das Hygienemuseum „Zum Anfassen“. Wir trafen wir uns um 18 Uhr mit den Familien in der Mensa des Erweiterungsbaus, wo wir es uns mit leckerem deutschem selbst zugebereitetem Buffet schmecken ließen. Neben Gesang und Musik und sogar einer Vorstellung eines Dudelsackkonzertes wurde sich auf lockere Art über die Erlebnisse der Woche ausgetauscht.

Das Wochenende verbrachten die Schüler in den Gastfamilien. Einige unternahmen Ausflüge in die Sächsische Schweiz, andere genossen einen Discoabend oder relaxten mit Freunden an der Elbe.

Viel zu schnell und sehr sehr tränenreich mussten wir uns dann am Sonntagabend von unseren italienischen Freunden verabschieden.

Im Mai wurden dann die Reisetagebücher und weitere Arbeitsergebnisse in den italienischen Grundkursen vorgestellt und ein Abschlussfrühstück  durchgeführt. Die Wartezeit bis zum zweiten Teil des Schüleraustausches wurde so genutzt, um intensiv im Kontakt zu bleiben und die Vorfreude zu verstärken.

Die deutschen Schüler reisten vom 31.05.19 bis zum 07.06.19 nach Padua. Die italienische Kollegin Frau Glielma übernahm die Organisation vor Ort. Die deutschen Schüler wurden durch Frau Gasch und Herrn Lorusso nach Padua begleitet.

Die Reise begann am Freitagmorgen am Dresdner Flughafen.  In Padua wurden alle deutschen Schüler von ihren Gasteltern in Empfang genommen. Der erste Abend wurde mit zünftigem italienischen Essen und dem Kennenlernen der Familien verbracht.

Da die italienischen Schüler auch samstags Unterricht haben, trafen wir uns direkt am nächsten Morgen in der Schule. Nach einer ausführlichen Führung und einem Willkommensfrühstück ging es am Mittag gemeinsam ins Stadtzentrum nach Padua zu einer ersten Führung. Wir lernten die berühmtesten Sehenswürdigkeiten kennen, die „Tre senza“ und genossen das erste italienische Eis. Den späten Nachmittag und Abend verbrachten die Schüler gemeinsam mit ihren Austauschpartnern, deren Freunden oder deren Familien.

Der Sonntag galt den Familien, so gestalteten alle ihren Tag, wie sie es wünschten. Ein Großteil der Schüler fuhr mit den Gastfamilien ans Meer, andere besuchten die Eugenischen Hügel. Natürlich wurden die meisten zu einem traditionellen Familienessen eingeladen, um so viele Verwandte wie möglich kennenzulernen.

Der Montag startete am frühen Morgen, da wir mit einem Reisebus nach Florenz fuhren. Dort erwartete uns eine 3-stündige Stadtführung, die uns sogar zu einer der ältesten Gelaterias führte. Im Anschluss daran durften alle die Stadt selbstständig erkunden, Florentinisches Steak essen und Souvenirs kaufen.

Der Dienstag startete etwas gemütlicher, wir durften in den italienischen Schulalltag hinein schnuppern. In Kleingruppen nahmen wir am Englisch-, Italienisch und Kunstunterricht teil. Den Abend ließen die Schüler in Gemeinschaft im Padua ausklingen.

Venedig besuchten wir am Mittwoch. Dort angekommen begaben wir uns direkt auf Stadtbesichtigung. Letztendlich durften wir mit einer Gondel über den Canale Grande fahren. Am Markusplatz angekommen, durften die Schüler zwei Stunden Freizeit genießen und die Kanäle und Gassen selbstständig erkunden.

Der Donnerstag sollte bereits unser letzter offizieller Austauschtag sein. Am Morgen erlebten wir eine Stunde über Journalismus, im Anschluss daran beteiligten wir uns am Deutschunterricht. Am Nachmittag besuchten wir die zweitälteste Universität Italiens, die Uni von Padua, in der unter anderem Galileo Galilei unterrichtete. Um 19 Uhr trafen wir uns in der Aula der Schule zu unserem Abschlussabend mit Familien und Freunden. Mit einem riesigen italienischen Buffet, einem ersten Videoeinblick der Deutschlandwoche, italienischen Liedern und netten Gesprächen beendeten wir den Abend.

Der Freitagmorgen begann mit etwas gedrückter Stimmung. Bereits gegen 8 Uhr trafen wir uns mitsamt unserem Gepäck an der Schule. Zum gemeinsamen Frühstück wurden Rester des Abschlussabends vertilgt. Langsam begannen wir uns zu verabschieden. Nach zahlreichen Tränen und Umarmungen und Verabredungen zum Wiedersehen, stiegen wir 10:30 Uhr in den Bus, der uns zum Flughafen brachte.

In den letzten Schulwochen im Juni wurden dann die Reisetagebücher und weitere Arbeitsergebnisse in den italienischen Grundkursen vorgestellt und es wurde abschließend über das tolle Erlebnis gesprochen. Vereinzelt stellten ausgewählte Schüler in den Klassenstufen 9 und 10 ihre Erfahrungen vor, um Schüler für den nächsten Austausch zu informieren.

Das Vitzthum Gymnasium Dresden dankt dem Förderverein und der Landesdirektion Sachsen für die finanzielle Unterstützung bei diesem Projekt.

Schüleraustausch mit einem Breslauer Liceum

Der deutsch-polnische Schüleraustausch hat am Vitzthum-Gymnasium und seinen Vorgängern eine über 40jährige Tradition – seit 1978 – und zählt damit zu den ältesten Schüleraustauschprogrammen des Freistaates Sachsen mit seinem östlichen Nachbarland Polen. Seit über 20 Jahren findet der Austausch nun zwischen dem Vitzthum-Gymnasium Dresden und dem „Liceum Ogólnokształcące nr XIII im. Aleksandra Fredry“ in Wrocław in einem zweijährigen Turnus statt.

Polnische und deutsche Schülerinnen und Schüler im Alter von 14-16 Jahren bekommen einen Einblick in den Alltag des Nachbarlandes und arbeiten an einem gemeinsamen Projekt zur Verständigung der deutsch-/sächsisch-polnischen Beziehungen

Die gewinnbringenden Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler beim Anwenden von sprachlichen und vor allem interkulturellen Kompetenzen machen aus dem Austauschprogramm einen Höhepunkt in den neunten Klassen. Die Parnterschule „Liceum Ogólnokształcące nr XIII im. Aleksandra Fredry“ in Wrocław zeichnet sich durch sein sprachliches Profil mit Schwerpunkt Deutsch aus. In den bilingualen Klassen werden neben 6-8 Wochenstunden Deutsch auch die Fächer Biologie, Geografie und Landeskunde auf Deutsch unterrichtet. Ebenso kann das Fach „deutsches Recht“ belegt und ein deutsches Sprachdiplom abgelegt werden.

Nachdem die deutschen Schülerinnen und Schüler Mitte November 2023 eine Woche bei ihren polnischen Partnern in Wrocław und Krakau verbrachten und einen besonderen interkulturellen Einblick in das Lebensumfeld und den Schulalltag ihrer polnischen Tandempartner erhielten, findet im März 2024 der Gegenbesuch bei uns in Dresden statt, wobei die polnischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Familien ihrer deutsche Tandempartner untergebracht werden. Ziel des Austauschs ist es, den interkulturellen Austausch zu fördern und das Verständnis zwischen deutschen und polnischen Schülerinnen und Schülern weiter zu stärken, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern, neu geknüpften Freundschaften im November 2023 weiter zu vertiefen sowie ihre interkulturelle Kompetenz zu erweitern. Die Unterbringung in den deutschen Gastfamilien bietet die Chance, den Alltag in einer deutschen Familie zu erleben und die Erfahrungen mit der polnischen Austauschwoche zu vergleichen.

Auch die betreuenden Lehrerinnen und Lehrer werden das Konzept der Schulpartnerschaft weiter inhaltlich unterlegen. Darüber hinaus werden die Projektergebnisse ebenfalls nach Absprache und mit Einverständnis der Schülerinnen und Schüler sowie den Eltern im Jahrbuch der Schule und im Rahmen des Abends der offenen Tür der Öffentlichkeit vorgestellt.

Wir sind überzeugt, dass dieser deutsch-polnische Schüleraustausch einen wertvollen Beitrag zur Stärkung der deutsch-polnischen Beziehungen leisten wird. Er ermöglicht den Schülerinnen und Schülern, interkulturelle Kompetenzen zu entwickeln, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern und langfristige Freundschaften zu knüpfen. Darüber hinaus trägt der Austausch zur Förderung des interkulturellen Dialogs und zur Völkerverständigung bei.

Ein solcher Austausch fördert Toleranz, Offenheit und interkulturelle Kompetenzen, die in einer globalisierten Welt von großer Bedeutung sind.

Schüleraustausche Frankreich und Italien
Deutsch-französischer Schüleraustausch

Aus Leidenschaft zur französischen Sprache und Kultur entstand unser deutsch-französischer Schüleraustausch. Seit 2002 hat sich er sich an unserer Schule etabliert. Unsere Partnerschule ist das Lycée du Noordover  Grande-Synthe/Dunkerque, Region Hauts-de-France.

Der Austausch findet in der Regel alle zwei Jahre statt. Im Dezember 2019 hatten wir unser 10-jähriges Jubiläum, worauf wir unglaublich stolz sind.

ENDLICH! Im Dezember  2023 konnte unser Schüleraustausch wieder stattfinden. Es war eine unglaublich interessante Woche, die durch großes  Engagement unserer Kolleginnen und Kollegen sowie die Förderungen ermöglicht wurde. Dieses Mal sind auch Schülerinnen und Schüler der Klassen 11 dabei.

Auszug aus unserem Programm vom  01.12. – 08.12.23:

Fr, 01.12. ca. 18 Uhr Ankunft der französischen Gastschüler & Lehrkräfte
am Vitzthum-Gymnasium Dresden

Sa, 02.12.

Vor-/Mittag in der Gastfamilie
14:30-17:30 Uhr Jugendhaus Chilli

Besuch des Weihnachtsmarktes in DD-Loschwitz
Abend in der Gastfamilie

So, 03.12.

Familientag

Mo, 04.12.
Gemeinsames Frühstück & Schulführung
Projektarbeit & Unterricht
Kulinarischer Stadtrundgang

Mi, 06.12. 
Arbeit am Projekt
18 – 21 Uhr „Soirée“ mit Vorstellung der Projektergebnisse & Verkostung der kulinarischen Beiträge

Do, 07.12.

Ausflug ins Weihnachtsdorf Seiffen mit Besuch der Schauwerkstatt von Richard Glässer und Bastelstube

Am Freitag mussten wir uns schon wieder voneinander verabschieden. Allerdings bleibt uns allen die Freude auf den Austausch in Frankreich vom 02.202.2024 bis 08.02.2024.

Wir danken der Landesdirektion Sachsen (Freistaat Sachsen) für die finanzielle Unterstützung.

Allgemeines:

Der Schüleraustausch wird innerhalb eines Schuljahres im Abstand von ca. 3 bis 4 Monaten realisiert. Im Sinne der Schulgemeinschaft findet er klassenübergreifend für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 9 und 10 statt. Willkommen sind sprachinteressierte und sprachbegabte, weltoffene, teamfähige und frankophile Schülerinnen und Schüler. Die Unterkunft eines Gastschülers muss bitte gewährleistet sein.

Unsere Gäste sind jeweils ca. 1 Woche (Samstag bis Samstag) in Deutschland (Dresden/Sachsen) und der Gegenbesuch in Frankreich dauert ebenso eine Woche (Region Nord-Pas de Calais und Rückfahrt mit Tagesaufenthalt in Paris).

Welche Ziele verfolgen wir?

  • Anwenden erworbener sprachlicher Kompetenz aus dem Sprachunterricht
  • Abbau von Sprachhemmungen, Freude am Sprechen der Partnersprache
  • Stärkung der interkulturellen Kompetenz
  • Erfahrungsaustausch, Toleranz, Weltoffenheit Wahrnehmung des Eigenen und Fremden
  • sprachlich kreativer Umgang mit der jeweiligen Fremdsprache.


Was machen wir in dieser Zeit?
Jedes Mal arbeiten wir an einem neuen Themenschwerpunkt. Die Themenfindung erfolgt im einvernehmlichen Austausch zwischen deutschen und französischen Kollegen, z. B. bearbeiteten wir: Clichés franco-allemands, Expériences urbaines, Expériences culinaires et culturelles

Wie verläuft die Woche?
Vor allem geht es um das Kennenlernen verschiedener Lebensgewohnheiten und das Vertiefen des Verständnisses füreinander:

  • Kennenlernen des Familienleben des Partnerlandes
  • gemeinsame Ausflüge mit Familie des Tandempartners
  • Ausflüge in Großgruppe in Begleitung der verantwortlichen Kollegen, um die Partnerstadt und -region zu entdecken
  • kulinarische Erlebnisse, z.B. gemeinsam Kochen und Backen
  • Ausgestaltung einer Soirée zum Abschluss der Austauschwoche in Frankreich und in Deutschland
  • Vorstellung der Arbeitsergebnisse & Einblick in die Erlebnisse der Austauschwoche für Schulleitung, Kollegium, Eltern, Geschwister usw.

Teilweise entwickeln sich auch private Austausche über die Schule hinaus, was uns natürlich besonders freut.

Wie ist die finanzielle Unterstützung organisiert?
Die finanzielle Förderung der Austauschwochen erfolgt durch die

  • Landesdirektion Sachsen (Freistaat Sachsen),
  • DFJW/OFAJ,
  • manchmal die Stadt Dresden,
  • den Schulförderverein des Vitzthum-Gymnasiums

und beläuft sich auf bis zu 80%.
Anbei die Links zu unserer Partnerschule:

https://lenoordover.fr/ 
https://lenoordover.fr/m_03ka_all.php

Schüleraustausch Italien

Leider fand der letzte Schüleraustausch 2018/19 statt. Wir bemühen uns um eine erneute Etablierung .
Nach mehreren Jahren Pause fand in diesem Schuljahr wieder ein Schüleraustausch mit der elften Klasse mit Italien statt.

Die italienischen Schüler kamen vom 31.03.19 bis zum 07.04.19 nach Dresden. Neben den italienischen Lehrern, Frau Glielma und Herr Bertini, begleiteten Frau Gasch, Frau Mitouard und Herr Lorusso durch die Woche in Dresden.

Zum Einstimmen der teilnehmenden Schüler und Lehrer fand am 15.2.19 ein Kennenlerntag statt. Da die Schüler aus verschiedenen Grundkursen stammen und nicht alle teilnehmenden Lehrer bereits Fachlehrer waren, wurde der Tag genutzt, um sich bei einem gemeinsamen Frühstück vorzustellen und um die Austauschpartner festzulegen. Mit einem Kinobesuch wurde der Tag gemütlich abgeschlossen.

Am Sonntagabend kamen die italienischen Gäste am Flughafen von Dresden an. Schnell fanden die Schüler ihre Austauschpartner und brachten sie in Begleitung der Eltern direkt nach Hause. Dort lernten die italienischen Schüler ihre Gastfamilien kennen und die Reisetagebücher wurden als Begrüßungsgeschenk überreicht.

Am Montagmorgen empfing die Schulleiterin Frau Göllner, gemeinsam mit dem stellvertretenden Schulleiter, Herr Wiese, unsere italienische Austauschgruppe mit ein paar herzlichen Worten in der Mensa unseres Erweiterungsbaus. Danach wurde – gemäß unserem Projektthema – ein „deutsches“ Frühstück eingenommen. Jeder hatte hier ein Beitrag geleistet. Anschließend fand ein kurzer Schulrundgang statt. Es schloss sich  eine 2-stündige Stadtrundfahrt mit dem Bus durch die Innenstadt Dresdens statt. Am Abend verblieben die Gastschüler bei ihren Familien, um auch hier engere Kontakte zu knüpfen.

Am Dienstag starteten die Teilnehmer mit der S-Bahn Richtung Meißen. Nachdem alle im Saal der Burg mit Pantoffeln getanzt hatten und auch vieles zur Geschichte  und des Porzellans gelernt hatten, ging es am späten Nachmittag mit der S-Bahn zurück nach Dresden. Die Italiener und Deutschen versammelten sich auf den berühmten Elbwiesen, um den Tag gemeinsam ausklingen zu lassen.

Am Mittwochmorgen galt es die Projektaufgaben fertig zu stellen bzw. Lieder zu üben. Außerdem nahmen die Gastschüler von der ersten bis zur fünften Stunde abwechselnd an verschiedenen Unterrichtssequenzen, in Italienisch, Englisch, Kunst oder Mathe, teil.  Am Nachmittag besuchten die Schüler die Gemäldegalerie im Zwinger.

Etwas müde fuhren wir am Donnerstagmorgen mit dem Bus nach Berlin. Dort angekommen, begaben wir uns zunächst auf kurze Erkundungstour am Alexanderplatz. Für drei Stunden begleitete uns dann eine Stadtführerin und zeigte uns die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Denkmäler von Berlin. Großes Interesse gab es dabei für die Reste der Berliner Mauer. Nach einem zweistündigen eigenständigen Aufenthalt ging es dann am Abend mit dem Bus zurück nach Dresden. Müde wurden die Schüler von den Gasteltern heim gebracht.

Am Freitag begann der Tag mit Erlebnissen im Schulalltag. So konnten die Italiener einen deutschen Abistreich miterleben. Außerdem stellten wir unsere Projektarbeiten fertig und bereiteten unseren Abschlussabend vor. Am Nachmittag staunten die  Italiener über  das Hygienemuseum „Zum Anfassen“. Wir trafen wir uns um 18 Uhr mit den Familien in der Mensa des Erweiterungsbaus, wo wir es uns mit leckerem deutschem selbst zugebereitetem Buffet schmecken ließen. Neben Gesang und Musik und sogar einer Vorstellung eines Dudelsackkonzertes wurde sich auf lockere Art über die Erlebnisse der Woche ausgetauscht.

Das Wochenende verbrachten die Schüler in den Gastfamilien. Einige unternahmen Ausflüge in die Sächsische Schweiz, andere genossen einen Discoabend oder relaxten mit Freunden an der Elbe.

Viel zu schnell und sehr sehr tränenreich mussten wir uns dann am Sonntagabend von unseren italienischen Freunden verabschieden.

Im Mai wurden dann die Reisetagebücher und weitere Arbeitsergebnisse in den italienischen Grundkursen vorgestellt und ein Abschlussfrühstück  durchgeführt. Die Wartezeit bis zum zweiten Teil des Schüleraustausches wurde so genutzt, um intensiv im Kontakt zu bleiben und die Vorfreude zu verstärken.

Die deutschen Schüler reisten vom 31.05.19 bis zum 07.06.19 nach Padua. Die italienische Kollegin Frau Glielma übernahm die Organisation vor Ort. Die deutschen Schüler wurden durch Frau Gasch und Herrn Lorusso nach Padua begleitet.

Die Reise begann am Freitagmorgen am Dresdner Flughafen.  In Padua wurden alle deutschen Schüler von ihren Gasteltern in Empfang genommen. Der erste Abend wurde mit zünftigem italienischen Essen und dem Kennenlernen der Familien verbracht.

Da die italienischen Schüler auch samstags Unterricht haben, trafen wir uns direkt am nächsten Morgen in der Schule. Nach einer ausführlichen Führung und einem Willkommensfrühstück ging es am Mittag gemeinsam ins Stadtzentrum nach Padua zu einer ersten Führung. Wir lernten die berühmtesten Sehenswürdigkeiten kennen, die „Tre senza“ und genossen das erste italienische Eis. Den späten Nachmittag und Abend verbrachten die Schüler gemeinsam mit ihren Austauschpartnern, deren Freunden oder deren Familien.

Der Sonntag galt den Familien, so gestalteten alle ihren Tag, wie sie es wünschten. Ein Großteil der Schüler fuhr mit den Gastfamilien ans Meer, andere besuchten die Eugenischen Hügel. Natürlich wurden die meisten zu einem traditionellen Familienessen eingeladen, um so viele Verwandte wie möglich kennenzulernen.

Der Montag startete am frühen Morgen, da wir mit einem Reisebus nach Florenz fuhren. Dort erwartete uns eine 3-stündige Stadtführung, die uns sogar zu einer der ältesten Gelaterias führte. Im Anschluss daran durften alle die Stadt selbstständig erkunden, Florentinisches Steak essen und Souvenirs kaufen.

Der Dienstag startete etwas gemütlicher, wir durften in den italienischen Schulalltag hinein schnuppern. In Kleingruppen nahmen wir am Englisch-, Italienisch und Kunstunterricht teil. Den Abend ließen die Schüler in Gemeinschaft im Padua ausklingen.

Venedig besuchten wir am Mittwoch. Dort angekommen begaben wir uns direkt auf Stadtbesichtigung. Letztendlich durften wir mit einer Gondel über den Canale Grande fahren. Am Markusplatz angekommen, durften die Schüler zwei Stunden Freizeit genießen und die Kanäle und Gassen selbstständig erkunden.

Der Donnerstag sollte bereits unser letzter offizieller Austauschtag sein. Am Morgen erlebten wir eine Stunde über Journalismus, im Anschluss daran beteiligten wir uns am Deutschunterricht. Am Nachmittag besuchten wir die zweitälteste Universität Italiens, die Uni von Padua, in der unter anderem Galileo Galilei unterrichtete. Um 19 Uhr trafen wir uns in der Aula der Schule zu unserem Abschlussabend mit Familien und Freunden. Mit einem riesigen italienischen Buffet, einem ersten Videoeinblick der Deutschlandwoche, italienischen Liedern und netten Gesprächen beendeten wir den Abend.

Der Freitagmorgen begann mit etwas gedrückter Stimmung. Bereits gegen 8 Uhr trafen wir uns mitsamt unserem Gepäck an der Schule. Zum gemeinsamen Frühstück wurden Rester des Abschlussabends vertilgt. Langsam begannen wir uns zu verabschieden. Nach zahlreichen Tränen und Umarmungen und Verabredungen zum Wiedersehen, stiegen wir 10:30 Uhr in den Bus, der uns zum Flughafen brachte.

In den letzten Schulwochen im Juni wurden dann die Reisetagebücher und weitere Arbeitsergebnisse in den italienischen Grundkursen vorgestellt und es wurde abschließend über das tolle Erlebnis gesprochen. Vereinzelt stellten ausgewählte Schüler in den Klassenstufen 9 und 10 ihre Erfahrungen vor, um Schüler für den nächsten Austausch zu informieren.

Das Vitzthum Gymnasium Dresden dankt dem Förderverein und der Landesdirektion Sachsen für die finanzielle Unterstützung bei diesem Projekt.

Das Vitzthum

Vitzthum Gymnasium Dresden
Paradiesstraße 35
01217 Dresden

Tel.: 0351 87 32 34 90
Fax.: 0351 87 32 34 943

Termine

Sommerfest
17.06.2024
Genial Sozial
18.06.2024
Zeugnisausgabe
19.06.2024
Sommerferien
21.06.2024 bis 02.08.2024
Absolvententreffen
27.09.2024

Unterrichtszeiten

Block I
1./2. Stunde: 07:50 Uhr bis 09:20 Uhr
25 min Frühstückspause

Block II
3./4. Stunde: 09:45 Uhr bis 11:15 Uhr
15 min Pause
5. Stunde: 11:30 Uhr bis 12:15 Uhr
55 min Mittagspause

Block III
6./7. Stunde: 13:10 bis 14:40 Uhr

Verkürzte Unterrichtszeiten

1. Block: 7:50 Uhr bis 8:50 Uhr

2. Block: 09:10 Uhr bis 10:10 Uhr

5. Stunde: 10:25 Uhr bis 11:10 Uhr

3. Block: 11:25 Uhr bis 12:25 Uhr

Zahlen

Profile

Fremdsprachen

Themen

Schulförderverein

Vitz Online Shop

Schülerbühne

Gefördert durch

Medienoffensive Schule des Sächs­ischen Staatsministeriums für Kultus,
MEDIOS-EFRE II – Förderung der Com­pu­ter­aus­stattung mit EU-Mitteln aus dem Europäischen Fond für Regionale Entwicklung.

Ausgezeichnet als

Essenanbieter

Schüleraustausch

Schüleraustausch mit einem Breslauer Liceum

Der deutsch-polnische Schüleraustausch hat am Vitzthum-Gymnasium und seinen Vorgängern eine über 40jährige Tradition – seit 1978 – und zählt damit zu den ältesten Schüleraustauschprogrammen des Freistaates Sachsen mit seinem östlichen Nachbarland Polen. Seit über 20 Jahren findet der Austausch nun zwischen dem Vitzthum-Gymnasium Dresden und dem „Liceum Ogólnokształcące nr XIII im. Aleksandra Fredry“ in Wrocław in einem zweijährigen Turnus statt.

Polnische und deutsche Schülerinnen und Schüler im Alter von 14-16 Jahren bekommen einen Einblick in den Alltag des Nachbarlandes und arbeiten an einem gemeinsamen Projekt zur Verständigung der deutsch-/sächsisch-polnischen Beziehungen

Die gewinnbringenden Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler beim Anwenden von sprachlichen und vor allem interkulturellen Kompetenzen machen aus dem Austauschprogramm einen Höhepunkt in den neunten Klassen. Die Parnterschule „Liceum Ogólnokształcące nr XIII im. Aleksandra Fredry“ in Wrocław zeichnet sich durch sein sprachliches Profil mit Schwerpunkt Deutsch aus. In den bilingualen Klassen werden neben 6-8 Wochenstunden Deutsch auch die Fächer Biologie, Geografie und Landeskunde auf Deutsch unterrichtet. Ebenso kann das Fach „deutsches Recht“ belegt und ein deutsches Sprachdiplom abgelegt werden.

Nachdem die deutschen Schülerinnen und Schüler Mitte November 2023 eine Woche bei ihren polnischen Partnern in Wrocław und Krakau verbrachten und einen besonderen interkulturellen Einblick in das Lebensumfeld und den Schulalltag ihrer polnischen Tandempartner erhielten, findet im März 2024 der Gegenbesuch bei uns in Dresden statt, wobei die polnischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Familien ihrer deutsche Tandempartner untergebracht werden. Ziel des Austauschs ist es, den interkulturellen Austausch zu fördern und das Verständnis zwischen deutschen und polnischen Schülerinnen und Schülern weiter zu stärken, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern, neu geknüpften Freundschaften im November 2023 weiter zu vertiefen sowie ihre interkulturelle Kompetenz zu erweitern. Die Unterbringung in den deutschen Gastfamilien bietet die Chance, den Alltag in einer deutschen Familie zu erleben und die Erfahrungen mit der polnischen Austauschwoche zu vergleichen.

Auch die betreuenden Lehrerinnen und Lehrer werden das Konzept der Schulpartnerschaft weiter inhaltlich unterlegen. Darüber hinaus werden die Projektergebnisse ebenfalls nach Absprache und mit Einverständnis der Schülerinnen und Schüler sowie den Eltern im Jahrbuch der Schule und im Rahmen des Abends der offenen Tür der Öffentlichkeit vorgestellt.

Wir sind überzeugt, dass dieser deutsch-polnische Schüleraustausch einen wertvollen Beitrag zur Stärkung der deutsch-polnischen Beziehungen leisten wird. Er ermöglicht den Schülerinnen und Schülern, interkulturelle Kompetenzen zu entwickeln, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern und langfristige Freundschaften zu knüpfen. Darüber hinaus trägt der Austausch zur Förderung des interkulturellen Dialogs und zur Völkerverständigung bei.

Ein solcher Austausch fördert Toleranz, Offenheit und interkulturelle Kompetenzen, die in einer globalisierten Welt von großer Bedeutung sind.

Schüleraustausche Frankreich und Italien
Deutsch-französischer Schüleraustausch

Aus Leidenschaft zur französischen Sprache und Kultur entstand unser deutsch-französischer Schüleraustausch. Seit 2002 hat sich er sich an unserer Schule etabliert. Unsere Partnerschule ist das Lycée du Noordover  Grande-Synthe/Dunkerque, Region Hauts-de-France.

Der Austausch findet in der Regel alle zwei Jahre statt. Im Dezember 2019 hatten wir unser 10-jähriges Jubiläum, worauf wir unglaublich stolz sind.

ENDLICH! Im Dezember  2023 konnte unser Schüleraustausch wieder stattfinden. Es war eine unglaublich interessante Woche, die durch großes  Engagement unserer Kolleginnen und Kollegen sowie die Förderungen ermöglicht wurde. Dieses Mal sind auch Schülerinnen und Schüler der Klassen 11 dabei.

Auszug aus unserem Programm vom  01.12. – 08.12.23:

Fr, 01.12. ca. 18 Uhr Ankunft der französischen Gastschüler & Lehrkräfte
am Vitzthum-Gymnasium Dresden

Sa, 02.12.

Vor-/Mittag in der Gastfamilie
14:30-17:30 Uhr Jugendhaus Chilli

Besuch des Weihnachtsmarktes in DD-Loschwitz
Abend in der Gastfamilie

So, 03.12.

Familientag

Mo, 04.12.
Gemeinsames Frühstück & Schulführung
Projektarbeit & Unterricht
Kulinarischer Stadtrundgang

Mi, 06.12. 
Arbeit am Projekt
18 – 21 Uhr „Soirée“ mit Vorstellung der Projektergebnisse & Verkostung der kulinarischen Beiträge

Do, 07.12.

Ausflug ins Weihnachtsdorf Seiffen mit Besuch der Schauwerkstatt von Richard Glässer und Bastelstube

Am Freitag mussten wir uns schon wieder voneinander verabschieden. Allerdings bleibt uns allen die Freude auf den Austausch in Frankreich vom 02.202.2024 bis 08.02.2024.

Wir danken der Landesdirektion Sachsen (Freistaat Sachsen) für die finanzielle Unterstützung.

Allgemeines:

Der Schüleraustausch wird innerhalb eines Schuljahres im Abstand von ca. 3 bis 4 Monaten realisiert. Im Sinne der Schulgemeinschaft findet er klassenübergreifend für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 9 und 10 statt. Willkommen sind sprachinteressierte und sprachbegabte, weltoffene, teamfähige und frankophile Schülerinnen und Schüler. Die Unterkunft eines Gastschülers muss bitte gewährleistet sein.

Unsere Gäste sind jeweils ca. 1 Woche (Samstag bis Samstag) in Deutschland (Dresden/Sachsen) und der Gegenbesuch in Frankreich dauert ebenso eine Woche (Region Nord-Pas de Calais und Rückfahrt mit Tagesaufenthalt in Paris).

Welche Ziele verfolgen wir?

  • Anwenden erworbener sprachlicher Kompetenz aus dem Sprachunterricht
  • Abbau von Sprachhemmungen, Freude am Sprechen der Partnersprache
  • Stärkung der interkulturellen Kompetenz
  • Erfahrungsaustausch, Toleranz, Weltoffenheit Wahrnehmung des Eigenen und Fremden
  • sprachlich kreativer Umgang mit der jeweiligen Fremdsprache.


Was machen wir in dieser Zeit?
Jedes Mal arbeiten wir an einem neuen Themenschwerpunkt. Die Themenfindung erfolgt im einvernehmlichen Austausch zwischen deutschen und französischen Kollegen, z. B. bearbeiteten wir: Clichés franco-allemands, Expériences urbaines, Expériences culinaires et culturelles

Wie verläuft die Woche?
Vor allem geht es um das Kennenlernen verschiedener Lebensgewohnheiten und das Vertiefen des Verständnisses füreinander:

  • Kennenlernen des Familienleben des Partnerlandes
  • gemeinsame Ausflüge mit Familie des Tandempartners
  • Ausflüge in Großgruppe in Begleitung der verantwortlichen Kollegen, um die Partnerstadt und -region zu entdecken
  • kulinarische Erlebnisse, z.B. gemeinsam Kochen und Backen
  • Ausgestaltung einer Soirée zum Abschluss der Austauschwoche in Frankreich und in Deutschland
  • Vorstellung der Arbeitsergebnisse & Einblick in die Erlebnisse der Austauschwoche für Schulleitung, Kollegium, Eltern, Geschwister usw.

Teilweise entwickeln sich auch private Austausche über die Schule hinaus, was uns natürlich besonders freut.

Wie ist die finanzielle Unterstützung organisiert?
Die finanzielle Förderung der Austauschwochen erfolgt durch die

  • Landesdirektion Sachsen (Freistaat Sachsen),
  • DFJW/OFAJ,
  • manchmal die Stadt Dresden,
  • den Schulförderverein des Vitzthum-Gymnasiums

und beläuft sich auf bis zu 80%.
Anbei die Links zu unserer Partnerschule:

https://lenoordover.fr/ 
https://lenoordover.fr/m_03ka_all.php

Schüleraustausch Italien

Leider fand der letzte Schüleraustausch 2018/19 statt. Wir bemühen uns um eine erneute Etablierung .
Nach mehreren Jahren Pause fand in diesem Schuljahr wieder ein Schüleraustausch mit der elften Klasse mit Italien statt.

Die italienischen Schüler kamen vom 31.03.19 bis zum 07.04.19 nach Dresden. Neben den italienischen Lehrern, Frau Glielma und Herr Bertini, begleiteten Frau Gasch, Frau Mitouard und Herr Lorusso durch die Woche in Dresden.

Zum Einstimmen der teilnehmenden Schüler und Lehrer fand am 15.2.19 ein Kennenlerntag statt. Da die Schüler aus verschiedenen Grundkursen stammen und nicht alle teilnehmenden Lehrer bereits Fachlehrer waren, wurde der Tag genutzt, um sich bei einem gemeinsamen Frühstück vorzustellen und um die Austauschpartner festzulegen. Mit einem Kinobesuch wurde der Tag gemütlich abgeschlossen.

Am Sonntagabend kamen die italienischen Gäste am Flughafen von Dresden an. Schnell fanden die Schüler ihre Austauschpartner und brachten sie in Begleitung der Eltern direkt nach Hause. Dort lernten die italienischen Schüler ihre Gastfamilien kennen und die Reisetagebücher wurden als Begrüßungsgeschenk überreicht.

Am Montagmorgen empfing die Schulleiterin Frau Göllner, gemeinsam mit dem stellvertretenden Schulleiter, Herr Wiese, unsere italienische Austauschgruppe mit ein paar herzlichen Worten in der Mensa unseres Erweiterungsbaus. Danach wurde – gemäß unserem Projektthema – ein „deutsches“ Frühstück eingenommen. Jeder hatte hier ein Beitrag geleistet. Anschließend fand ein kurzer Schulrundgang statt. Es schloss sich  eine 2-stündige Stadtrundfahrt mit dem Bus durch die Innenstadt Dresdens statt. Am Abend verblieben die Gastschüler bei ihren Familien, um auch hier engere Kontakte zu knüpfen.

Am Dienstag starteten die Teilnehmer mit der S-Bahn Richtung Meißen. Nachdem alle im Saal der Burg mit Pantoffeln getanzt hatten und auch vieles zur Geschichte  und des Porzellans gelernt hatten, ging es am späten Nachmittag mit der S-Bahn zurück nach Dresden. Die Italiener und Deutschen versammelten sich auf den berühmten Elbwiesen, um den Tag gemeinsam ausklingen zu lassen.

Am Mittwochmorgen galt es die Projektaufgaben fertig zu stellen bzw. Lieder zu üben. Außerdem nahmen die Gastschüler von der ersten bis zur fünften Stunde abwechselnd an verschiedenen Unterrichtssequenzen, in Italienisch, Englisch, Kunst oder Mathe, teil.  Am Nachmittag besuchten die Schüler die Gemäldegalerie im Zwinger.

Etwas müde fuhren wir am Donnerstagmorgen mit dem Bus nach Berlin. Dort angekommen, begaben wir uns zunächst auf kurze Erkundungstour am Alexanderplatz. Für drei Stunden begleitete uns dann eine Stadtführerin und zeigte uns die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Denkmäler von Berlin. Großes Interesse gab es dabei für die Reste der Berliner Mauer. Nach einem zweistündigen eigenständigen Aufenthalt ging es dann am Abend mit dem Bus zurück nach Dresden. Müde wurden die Schüler von den Gasteltern heim gebracht.

Am Freitag begann der Tag mit Erlebnissen im Schulalltag. So konnten die Italiener einen deutschen Abistreich miterleben. Außerdem stellten wir unsere Projektarbeiten fertig und bereiteten unseren Abschlussabend vor. Am Nachmittag staunten die  Italiener über  das Hygienemuseum „Zum Anfassen“. Wir trafen wir uns um 18 Uhr mit den Familien in der Mensa des Erweiterungsbaus, wo wir es uns mit leckerem deutschem selbst zugebereitetem Buffet schmecken ließen. Neben Gesang und Musik und sogar einer Vorstellung eines Dudelsackkonzertes wurde sich auf lockere Art über die Erlebnisse der Woche ausgetauscht.

Das Wochenende verbrachten die Schüler in den Gastfamilien. Einige unternahmen Ausflüge in die Sächsische Schweiz, andere genossen einen Discoabend oder relaxten mit Freunden an der Elbe.

Viel zu schnell und sehr sehr tränenreich mussten wir uns dann am Sonntagabend von unseren italienischen Freunden verabschieden.

Im Mai wurden dann die Reisetagebücher und weitere Arbeitsergebnisse in den italienischen Grundkursen vorgestellt und ein Abschlussfrühstück  durchgeführt. Die Wartezeit bis zum zweiten Teil des Schüleraustausches wurde so genutzt, um intensiv im Kontakt zu bleiben und die Vorfreude zu verstärken.

Die deutschen Schüler reisten vom 31.05.19 bis zum 07.06.19 nach Padua. Die italienische Kollegin Frau Glielma übernahm die Organisation vor Ort. Die deutschen Schüler wurden durch Frau Gasch und Herrn Lorusso nach Padua begleitet.

Die Reise begann am Freitagmorgen am Dresdner Flughafen.  In Padua wurden alle deutschen Schüler von ihren Gasteltern in Empfang genommen. Der erste Abend wurde mit zünftigem italienischen Essen und dem Kennenlernen der Familien verbracht.

Da die italienischen Schüler auch samstags Unterricht haben, trafen wir uns direkt am nächsten Morgen in der Schule. Nach einer ausführlichen Führung und einem Willkommensfrühstück ging es am Mittag gemeinsam ins Stadtzentrum nach Padua zu einer ersten Führung. Wir lernten die berühmtesten Sehenswürdigkeiten kennen, die „Tre senza“ und genossen das erste italienische Eis. Den späten Nachmittag und Abend verbrachten die Schüler gemeinsam mit ihren Austauschpartnern, deren Freunden oder deren Familien.

Der Sonntag galt den Familien, so gestalteten alle ihren Tag, wie sie es wünschten. Ein Großteil der Schüler fuhr mit den Gastfamilien ans Meer, andere besuchten die Eugenischen Hügel. Natürlich wurden die meisten zu einem traditionellen Familienessen eingeladen, um so viele Verwandte wie möglich kennenzulernen.

Der Montag startete am frühen Morgen, da wir mit einem Reisebus nach Florenz fuhren. Dort erwartete uns eine 3-stündige Stadtführung, die uns sogar zu einer der ältesten Gelaterias führte. Im Anschluss daran durften alle die Stadt selbstständig erkunden, Florentinisches Steak essen und Souvenirs kaufen.

Der Dienstag startete etwas gemütlicher, wir durften in den italienischen Schulalltag hinein schnuppern. In Kleingruppen nahmen wir am Englisch-, Italienisch und Kunstunterricht teil. Den Abend ließen die Schüler in Gemeinschaft im Padua ausklingen.

Venedig besuchten wir am Mittwoch. Dort angekommen begaben wir uns direkt auf Stadtbesichtigung. Letztendlich durften wir mit einer Gondel über den Canale Grande fahren. Am Markusplatz angekommen, durften die Schüler zwei Stunden Freizeit genießen und die Kanäle und Gassen selbstständig erkunden.

Der Donnerstag sollte bereits unser letzter offizieller Austauschtag sein. Am Morgen erlebten wir eine Stunde über Journalismus, im Anschluss daran beteiligten wir uns am Deutschunterricht. Am Nachmittag besuchten wir die zweitälteste Universität Italiens, die Uni von Padua, in der unter anderem Galileo Galilei unterrichtete. Um 19 Uhr trafen wir uns in der Aula der Schule zu unserem Abschlussabend mit Familien und Freunden. Mit einem riesigen italienischen Buffet, einem ersten Videoeinblick der Deutschlandwoche, italienischen Liedern und netten Gesprächen beendeten wir den Abend.

Der Freitagmorgen begann mit etwas gedrückter Stimmung. Bereits gegen 8 Uhr trafen wir uns mitsamt unserem Gepäck an der Schule. Zum gemeinsamen Frühstück wurden Rester des Abschlussabends vertilgt. Langsam begannen wir uns zu verabschieden. Nach zahlreichen Tränen und Umarmungen und Verabredungen zum Wiedersehen, stiegen wir 10:30 Uhr in den Bus, der uns zum Flughafen brachte.

In den letzten Schulwochen im Juni wurden dann die Reisetagebücher und weitere Arbeitsergebnisse in den italienischen Grundkursen vorgestellt und es wurde abschließend über das tolle Erlebnis gesprochen. Vereinzelt stellten ausgewählte Schüler in den Klassenstufen 9 und 10 ihre Erfahrungen vor, um Schüler für den nächsten Austausch zu informieren.

Das Vitzthum Gymnasium Dresden dankt dem Förderverein und der Landesdirektion Sachsen für die finanzielle Unterstützung bei diesem Projekt.

Schüleraustausch mit einem Breslauer Liceum

Der deutsch-polnische Schüleraustausch hat am Vitzthum-Gymnasium und seinen Vorgängern eine über 40jährige Tradition – seit 1978 – und zählt damit zu den ältesten Schüleraustauschprogrammen des Freistaates Sachsen mit seinem östlichen Nachbarland Polen. Seit über 20 Jahren findet der Austausch nun zwischen dem Vitzthum-Gymnasium Dresden und dem „Liceum Ogólnokształcące nr XIII im. Aleksandra Fredry“ in Wrocław in einem zweijährigen Turnus statt.

Polnische und deutsche Schülerinnen und Schüler im Alter von 14-16 Jahren bekommen einen Einblick in den Alltag des Nachbarlandes und arbeiten an einem gemeinsamen Projekt zur Verständigung der deutsch-/sächsisch-polnischen Beziehungen

Die gewinnbringenden Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler beim Anwenden von sprachlichen und vor allem interkulturellen Kompetenzen machen aus dem Austauschprogramm einen Höhepunkt in den neunten Klassen. Die Parnterschule „Liceum Ogólnokształcące nr XIII im. Aleksandra Fredry“ in Wrocław zeichnet sich durch sein sprachliches Profil mit Schwerpunkt Deutsch aus. In den bilingualen Klassen werden neben 6-8 Wochenstunden Deutsch auch die Fächer Biologie, Geografie und Landeskunde auf Deutsch unterrichtet. Ebenso kann das Fach „deutsches Recht“ belegt und ein deutsches Sprachdiplom abgelegt werden.

Nachdem die deutschen Schülerinnen und Schüler Mitte November 2023 eine Woche bei ihren polnischen Partnern in Wrocław und Krakau verbrachten und einen besonderen interkulturellen Einblick in das Lebensumfeld und den Schulalltag ihrer polnischen Tandempartner erhielten, findet im März 2024 der Gegenbesuch bei uns in Dresden statt, wobei die polnischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Familien ihrer deutsche Tandempartner untergebracht werden. Ziel des Austauschs ist es, den interkulturellen Austausch zu fördern und das Verständnis zwischen deutschen und polnischen Schülerinnen und Schülern weiter zu stärken, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern, neu geknüpften Freundschaften im November 2023 weiter zu vertiefen sowie ihre interkulturelle Kompetenz zu erweitern. Die Unterbringung in den deutschen Gastfamilien bietet die Chance, den Alltag in einer deutschen Familie zu erleben und die Erfahrungen mit der polnischen Austauschwoche zu vergleichen.

Auch die betreuenden Lehrerinnen und Lehrer werden das Konzept der Schulpartnerschaft weiter inhaltlich unterlegen. Darüber hinaus werden die Projektergebnisse ebenfalls nach Absprache und mit Einverständnis der Schülerinnen und Schüler sowie den Eltern im Jahrbuch der Schule und im Rahmen des Abends der offenen Tür der Öffentlichkeit vorgestellt.

Wir sind überzeugt, dass dieser deutsch-polnische Schüleraustausch einen wertvollen Beitrag zur Stärkung der deutsch-polnischen Beziehungen leisten wird. Er ermöglicht den Schülerinnen und Schülern, interkulturelle Kompetenzen zu entwickeln, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern und langfristige Freundschaften zu knüpfen. Darüber hinaus trägt der Austausch zur Förderung des interkulturellen Dialogs und zur Völkerverständigung bei.

Ein solcher Austausch fördert Toleranz, Offenheit und interkulturelle Kompetenzen, die in einer globalisierten Welt von großer Bedeutung sind.

Schüleraustausche Frankreich und Italien
Deutsch-französischer Schüleraustausch

Aus Leidenschaft zur französischen Sprache und Kultur entstand unser deutsch-französischer Schüleraustausch. Seit 2002 hat sich er sich an unserer Schule etabliert. Unsere Partnerschule ist das Lycée du Noordover  Grande-Synthe/Dunkerque, Region Hauts-de-France.

Der Austausch findet in der Regel alle zwei Jahre statt. Im Dezember 2019 hatten wir unser 10-jähriges Jubiläum, worauf wir unglaublich stolz sind.

ENDLICH! Im Dezember  2023 konnte unser Schüleraustausch wieder stattfinden. Es war eine unglaublich interessante Woche, die durch großes  Engagement unserer Kolleginnen und Kollegen sowie die Förderungen ermöglicht wurde. Dieses Mal sind auch Schülerinnen und Schüler der Klassen 11 dabei.

Auszug aus unserem Programm vom  01.12. – 08.12.23:

Fr, 01.12. ca. 18 Uhr Ankunft der französischen Gastschüler & Lehrkräfte
am Vitzthum-Gymnasium Dresden

Sa, 02.12.

Vor-/Mittag in der Gastfamilie
14:30-17:30 Uhr Jugendhaus Chilli

Besuch des Weihnachtsmarktes in DD-Loschwitz
Abend in der Gastfamilie

So, 03.12.

Familientag

Mo, 04.12.
Gemeinsames Frühstück & Schulführung
Projektarbeit & Unterricht
Kulinarischer Stadtrundgang

Mi, 06.12. 
Arbeit am Projekt
18 – 21 Uhr „Soirée“ mit Vorstellung der Projektergebnisse & Verkostung der kulinarischen Beiträge

Do, 07.12.

Ausflug ins Weihnachtsdorf Seiffen mit Besuch der Schauwerkstatt von Richard Glässer und Bastelstube

Am Freitag mussten wir uns schon wieder voneinander verabschieden. Allerdings bleibt uns allen die Freude auf den Austausch in Frankreich vom 02.202.2024 bis 08.02.2024.

Wir danken der Landesdirektion Sachsen (Freistaat Sachsen) für die finanzielle Unterstützung.

Allgemeines:

Der Schüleraustausch wird innerhalb eines Schuljahres im Abstand von ca. 3 bis 4 Monaten realisiert. Im Sinne der Schulgemeinschaft findet er klassenübergreifend für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 9 und 10 statt. Willkommen sind sprachinteressierte und sprachbegabte, weltoffene, teamfähige und frankophile Schülerinnen und Schüler. Die Unterkunft eines Gastschülers muss bitte gewährleistet sein.

Unsere Gäste sind jeweils ca. 1 Woche (Samstag bis Samstag) in Deutschland (Dresden/Sachsen) und der Gegenbesuch in Frankreich dauert ebenso eine Woche (Region Nord-Pas de Calais und Rückfahrt mit Tagesaufenthalt in Paris).

Welche Ziele verfolgen wir?

  • Anwenden erworbener sprachlicher Kompetenz aus dem Sprachunterricht
  • Abbau von Sprachhemmungen, Freude am Sprechen der Partnersprache
  • Stärkung der interkulturellen Kompetenz
  • Erfahrungsaustausch, Toleranz, Weltoffenheit Wahrnehmung des Eigenen und Fremden
  • sprachlich kreativer Umgang mit der jeweiligen Fremdsprache.


Was machen wir in dieser Zeit?
Jedes Mal arbeiten wir an einem neuen Themenschwerpunkt. Die Themenfindung erfolgt im einvernehmlichen Austausch zwischen deutschen und französischen Kollegen, z. B. bearbeiteten wir: Clichés franco-allemands, Expériences urbaines, Expériences culinaires et culturelles

Wie verläuft die Woche?
Vor allem geht es um das Kennenlernen verschiedener Lebensgewohnheiten und das Vertiefen des Verständnisses füreinander:

  • Kennenlernen des Familienleben des Partnerlandes
  • gemeinsame Ausflüge mit Familie des Tandempartners
  • Ausflüge in Großgruppe in Begleitung der verantwortlichen Kollegen, um die Partnerstadt und -region zu entdecken
  • kulinarische Erlebnisse, z.B. gemeinsam Kochen und Backen
  • Ausgestaltung einer Soirée zum Abschluss der Austauschwoche in Frankreich und in Deutschland
  • Vorstellung der Arbeitsergebnisse & Einblick in die Erlebnisse der Austauschwoche für Schulleitung, Kollegium, Eltern, Geschwister usw.

Teilweise entwickeln sich auch private Austausche über die Schule hinaus, was uns natürlich besonders freut.

Wie ist die finanzielle Unterstützung organisiert?
Die finanzielle Förderung der Austauschwochen erfolgt durch die

  • Landesdirektion Sachsen (Freistaat Sachsen),
  • DFJW/OFAJ,
  • manchmal die Stadt Dresden,
  • den Schulförderverein des Vitzthum-Gymnasiums

und beläuft sich auf bis zu 80%.
Anbei die Links zu unserer Partnerschule:

https://lenoordover.fr/ 
https://lenoordover.fr/m_03ka_all.php

Schüleraustausch Italien

Leider fand der letzte Schüleraustausch 2018/19 statt. Wir bemühen uns um eine erneute Etablierung .
Nach mehreren Jahren Pause fand in diesem Schuljahr wieder ein Schüleraustausch mit der elften Klasse mit Italien statt.

Die italienischen Schüler kamen vom 31.03.19 bis zum 07.04.19 nach Dresden. Neben den italienischen Lehrern, Frau Glielma und Herr Bertini, begleiteten Frau Gasch, Frau Mitouard und Herr Lorusso durch die Woche in Dresden.

Zum Einstimmen der teilnehmenden Schüler und Lehrer fand am 15.2.19 ein Kennenlerntag statt. Da die Schüler aus verschiedenen Grundkursen stammen und nicht alle teilnehmenden Lehrer bereits Fachlehrer waren, wurde der Tag genutzt, um sich bei einem gemeinsamen Frühstück vorzustellen und um die Austauschpartner festzulegen. Mit einem Kinobesuch wurde der Tag gemütlich abgeschlossen.

Am Sonntagabend kamen die italienischen Gäste am Flughafen von Dresden an. Schnell fanden die Schüler ihre Austauschpartner und brachten sie in Begleitung der Eltern direkt nach Hause. Dort lernten die italienischen Schüler ihre Gastfamilien kennen und die Reisetagebücher wurden als Begrüßungsgeschenk überreicht.

Am Montagmorgen empfing die Schulleiterin Frau Göllner, gemeinsam mit dem stellvertretenden Schulleiter, Herr Wiese, unsere italienische Austauschgruppe mit ein paar herzlichen Worten in der Mensa unseres Erweiterungsbaus. Danach wurde – gemäß unserem Projektthema – ein „deutsches“ Frühstück eingenommen. Jeder hatte hier ein Beitrag geleistet. Anschließend fand ein kurzer Schulrundgang statt. Es schloss sich  eine 2-stündige Stadtrundfahrt mit dem Bus durch die Innenstadt Dresdens statt. Am Abend verblieben die Gastschüler bei ihren Familien, um auch hier engere Kontakte zu knüpfen.

Am Dienstag starteten die Teilnehmer mit der S-Bahn Richtung Meißen. Nachdem alle im Saal der Burg mit Pantoffeln getanzt hatten und auch vieles zur Geschichte  und des Porzellans gelernt hatten, ging es am späten Nachmittag mit der S-Bahn zurück nach Dresden. Die Italiener und Deutschen versammelten sich auf den berühmten Elbwiesen, um den Tag gemeinsam ausklingen zu lassen.

Am Mittwochmorgen galt es die Projektaufgaben fertig zu stellen bzw. Lieder zu üben. Außerdem nahmen die Gastschüler von der ersten bis zur fünften Stunde abwechselnd an verschiedenen Unterrichtssequenzen, in Italienisch, Englisch, Kunst oder Mathe, teil.  Am Nachmittag besuchten die Schüler die Gemäldegalerie im Zwinger.

Etwas müde fuhren wir am Donnerstagmorgen mit dem Bus nach Berlin. Dort angekommen, begaben wir uns zunächst auf kurze Erkundungstour am Alexanderplatz. Für drei Stunden begleitete uns dann eine Stadtführerin und zeigte uns die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Denkmäler von Berlin. Großes Interesse gab es dabei für die Reste der Berliner Mauer. Nach einem zweistündigen eigenständigen Aufenthalt ging es dann am Abend mit dem Bus zurück nach Dresden. Müde wurden die Schüler von den Gasteltern heim gebracht.

Am Freitag begann der Tag mit Erlebnissen im Schulalltag. So konnten die Italiener einen deutschen Abistreich miterleben. Außerdem stellten wir unsere Projektarbeiten fertig und bereiteten unseren Abschlussabend vor. Am Nachmittag staunten die  Italiener über  das Hygienemuseum „Zum Anfassen“. Wir trafen wir uns um 18 Uhr mit den Familien in der Mensa des Erweiterungsbaus, wo wir es uns mit leckerem deutschem selbst zugebereitetem Buffet schmecken ließen. Neben Gesang und Musik und sogar einer Vorstellung eines Dudelsackkonzertes wurde sich auf lockere Art über die Erlebnisse der Woche ausgetauscht.

Das Wochenende verbrachten die Schüler in den Gastfamilien. Einige unternahmen Ausflüge in die Sächsische Schweiz, andere genossen einen Discoabend oder relaxten mit Freunden an der Elbe.

Viel zu schnell und sehr sehr tränenreich mussten wir uns dann am Sonntagabend von unseren italienischen Freunden verabschieden.

Im Mai wurden dann die Reisetagebücher und weitere Arbeitsergebnisse in den italienischen Grundkursen vorgestellt und ein Abschlussfrühstück  durchgeführt. Die Wartezeit bis zum zweiten Teil des Schüleraustausches wurde so genutzt, um intensiv im Kontakt zu bleiben und die Vorfreude zu verstärken.

Die deutschen Schüler reisten vom 31.05.19 bis zum 07.06.19 nach Padua. Die italienische Kollegin Frau Glielma übernahm die Organisation vor Ort. Die deutschen Schüler wurden durch Frau Gasch und Herrn Lorusso nach Padua begleitet.

Die Reise begann am Freitagmorgen am Dresdner Flughafen.  In Padua wurden alle deutschen Schüler von ihren Gasteltern in Empfang genommen. Der erste Abend wurde mit zünftigem italienischen Essen und dem Kennenlernen der Familien verbracht.

Da die italienischen Schüler auch samstags Unterricht haben, trafen wir uns direkt am nächsten Morgen in der Schule. Nach einer ausführlichen Führung und einem Willkommensfrühstück ging es am Mittag gemeinsam ins Stadtzentrum nach Padua zu einer ersten Führung. Wir lernten die berühmtesten Sehenswürdigkeiten kennen, die „Tre senza“ und genossen das erste italienische Eis. Den späten Nachmittag und Abend verbrachten die Schüler gemeinsam mit ihren Austauschpartnern, deren Freunden oder deren Familien.

Der Sonntag galt den Familien, so gestalteten alle ihren Tag, wie sie es wünschten. Ein Großteil der Schüler fuhr mit den Gastfamilien ans Meer, andere besuchten die Eugenischen Hügel. Natürlich wurden die meisten zu einem traditionellen Familienessen eingeladen, um so viele Verwandte wie möglich kennenzulernen.

Der Montag startete am frühen Morgen, da wir mit einem Reisebus nach Florenz fuhren. Dort erwartete uns eine 3-stündige Stadtführung, die uns sogar zu einer der ältesten Gelaterias führte. Im Anschluss daran durften alle die Stadt selbstständig erkunden, Florentinisches Steak essen und Souvenirs kaufen.

Der Dienstag startete etwas gemütlicher, wir durften in den italienischen Schulalltag hinein schnuppern. In Kleingruppen nahmen wir am Englisch-, Italienisch und Kunstunterricht teil. Den Abend ließen die Schüler in Gemeinschaft im Padua ausklingen.

Venedig besuchten wir am Mittwoch. Dort angekommen begaben wir uns direkt auf Stadtbesichtigung. Letztendlich durften wir mit einer Gondel über den Canale Grande fahren. Am Markusplatz angekommen, durften die Schüler zwei Stunden Freizeit genießen und die Kanäle und Gassen selbstständig erkunden.

Der Donnerstag sollte bereits unser letzter offizieller Austauschtag sein. Am Morgen erlebten wir eine Stunde über Journalismus, im Anschluss daran beteiligten wir uns am Deutschunterricht. Am Nachmittag besuchten wir die zweitälteste Universität Italiens, die Uni von Padua, in der unter anderem Galileo Galilei unterrichtete. Um 19 Uhr trafen wir uns in der Aula der Schule zu unserem Abschlussabend mit Familien und Freunden. Mit einem riesigen italienischen Buffet, einem ersten Videoeinblick der Deutschlandwoche, italienischen Liedern und netten Gesprächen beendeten wir den Abend.

Der Freitagmorgen begann mit etwas gedrückter Stimmung. Bereits gegen 8 Uhr trafen wir uns mitsamt unserem Gepäck an der Schule. Zum gemeinsamen Frühstück wurden Rester des Abschlussabends vertilgt. Langsam begannen wir uns zu verabschieden. Nach zahlreichen Tränen und Umarmungen und Verabredungen zum Wiedersehen, stiegen wir 10:30 Uhr in den Bus, der uns zum Flughafen brachte.

In den letzten Schulwochen im Juni wurden dann die Reisetagebücher und weitere Arbeitsergebnisse in den italienischen Grundkursen vorgestellt und es wurde abschließend über das tolle Erlebnis gesprochen. Vereinzelt stellten ausgewählte Schüler in den Klassenstufen 9 und 10 ihre Erfahrungen vor, um Schüler für den nächsten Austausch zu informieren.

Das Vitzthum Gymnasium Dresden dankt dem Förderverein und der Landesdirektion Sachsen für die finanzielle Unterstützung bei diesem Projekt.

Schüleraustausch mit einem Breslauer Liceum

Der deutsch-polnische Schüleraustausch hat am Vitzthum-Gymnasium und seinen Vorgängern eine über 40jährige Tradition – seit 1978 – und zählt damit zu den ältesten Schüleraustauschprogrammen des Freistaates Sachsen mit seinem östlichen Nachbarland Polen. Seit über 20 Jahren findet der Austausch nun zwischen dem Vitzthum-Gymnasium Dresden und dem „Liceum Ogólnokształcące nr XIII im. Aleksandra Fredry“ in Wrocław in einem zweijährigen Turnus statt.

Polnische und deutsche Schülerinnen und Schüler im Alter von 14-16 Jahren bekommen einen Einblick in den Alltag des Nachbarlandes und arbeiten an einem gemeinsamen Projekt zur Verständigung der deutsch-/sächsisch-polnischen Beziehungen

Die gewinnbringenden Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler beim Anwenden von sprachlichen und vor allem interkulturellen Kompetenzen machen aus dem Austauschprogramm einen Höhepunkt in den neunten Klassen. Die Parnterschule „Liceum Ogólnokształcące nr XIII im. Aleksandra Fredry“ in Wrocław zeichnet sich durch sein sprachliches Profil mit Schwerpunkt Deutsch aus. In den bilingualen Klassen werden neben 6-8 Wochenstunden Deutsch auch die Fächer Biologie, Geografie und Landeskunde auf Deutsch unterrichtet. Ebenso kann das Fach „deutsches Recht“ belegt und ein deutsches Sprachdiplom abgelegt werden.

Nachdem die deutschen Schülerinnen und Schüler Mitte November 2023 eine Woche bei ihren polnischen Partnern in Wrocław und Krakau verbrachten und einen besonderen interkulturellen Einblick in das Lebensumfeld und den Schulalltag ihrer polnischen Tandempartner erhielten, findet im März 2024 der Gegenbesuch bei uns in Dresden statt, wobei die polnischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Familien ihrer deutsche Tandempartner untergebracht werden. Ziel des Austauschs ist es, den interkulturellen Austausch zu fördern und das Verständnis zwischen deutschen und polnischen Schülerinnen und Schülern weiter zu stärken, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern, neu geknüpften Freundschaften im November 2023 weiter zu vertiefen sowie ihre interkulturelle Kompetenz zu erweitern. Die Unterbringung in den deutschen Gastfamilien bietet die Chance, den Alltag in einer deutschen Familie zu erleben und die Erfahrungen mit der polnischen Austauschwoche zu vergleichen.

Auch die betreuenden Lehrerinnen und Lehrer werden das Konzept der Schulpartnerschaft weiter inhaltlich unterlegen. Darüber hinaus werden die Projektergebnisse ebenfalls nach Absprache und mit Einverständnis der Schülerinnen und Schüler sowie den Eltern im Jahrbuch der Schule und im Rahmen des Abends der offenen Tür der Öffentlichkeit vorgestellt.

Wir sind überzeugt, dass dieser deutsch-polnische Schüleraustausch einen wertvollen Beitrag zur Stärkung der deutsch-polnischen Beziehungen leisten wird. Er ermöglicht den Schülerinnen und Schülern, interkulturelle Kompetenzen zu entwickeln, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern und langfristige Freundschaften zu knüpfen. Darüber hinaus trägt der Austausch zur Förderung des interkulturellen Dialogs und zur Völkerverständigung bei.

Ein solcher Austausch fördert Toleranz, Offenheit und interkulturelle Kompetenzen, die in einer globalisierten Welt von großer Bedeutung sind.

Schüleraustausche Frankreich und Italien
Deutsch-französischer Schüleraustausch

Aus Leidenschaft zur französischen Sprache und Kultur entstand unser deutsch-französischer Schüleraustausch. Seit 2002 hat sich er sich an unserer Schule etabliert. Unsere Partnerschule ist das Lycée du Noordover  Grande-Synthe/Dunkerque, Region Hauts-de-France.

Der Austausch findet in der Regel alle zwei Jahre statt. Im Dezember 2019 hatten wir unser 10-jähriges Jubiläum, worauf wir unglaublich stolz sind.

ENDLICH! Im Dezember  2023 konnte unser Schüleraustausch wieder stattfinden. Es war eine unglaublich interessante Woche, die durch großes  Engagement unserer Kolleginnen und Kollegen sowie die Förderungen ermöglicht wurde. Dieses Mal sind auch Schülerinnen und Schüler der Klassen 11 dabei.

Auszug aus unserem Programm vom  01.12. – 08.12.23:

Fr, 01.12. ca. 18 Uhr Ankunft der französischen Gastschüler & Lehrkräfte
am Vitzthum-Gymnasium Dresden

Sa, 02.12.

Vor-/Mittag in der Gastfamilie
14:30-17:30 Uhr Jugendhaus Chilli

Besuch des Weihnachtsmarktes in DD-Loschwitz
Abend in der Gastfamilie

So, 03.12.

Familientag

Mo, 04.12.
Gemeinsames Frühstück & Schulführung
Projektarbeit & Unterricht
Kulinarischer Stadtrundgang

Mi, 06.12. 
Arbeit am Projekt
18 – 21 Uhr „Soirée“ mit Vorstellung der Projektergebnisse & Verkostung der kulinarischen Beiträge

Do, 07.12.

Ausflug ins Weihnachtsdorf Seiffen mit Besuch der Schauwerkstatt von Richard Glässer und Bastelstube

Am Freitag mussten wir uns schon wieder voneinander verabschieden. Allerdings bleibt uns allen die Freude auf den Austausch in Frankreich vom 02.202.2024 bis 08.02.2024.

Wir danken der Landesdirektion Sachsen (Freistaat Sachsen) für die finanzielle Unterstützung.

Allgemeines:

Der Schüleraustausch wird innerhalb eines Schuljahres im Abstand von ca. 3 bis 4 Monaten realisiert. Im Sinne der Schulgemeinschaft findet er klassenübergreifend für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 9 und 10 statt. Willkommen sind sprachinteressierte und sprachbegabte, weltoffene, teamfähige und frankophile Schülerinnen und Schüler. Die Unterkunft eines Gastschülers muss bitte gewährleistet sein.

Unsere Gäste sind jeweils ca. 1 Woche (Samstag bis Samstag) in Deutschland (Dresden/Sachsen) und der Gegenbesuch in Frankreich dauert ebenso eine Woche (Region Nord-Pas de Calais und Rückfahrt mit Tagesaufenthalt in Paris).

Welche Ziele verfolgen wir?

  • Anwenden erworbener sprachlicher Kompetenz aus dem Sprachunterricht
  • Abbau von Sprachhemmungen, Freude am Sprechen der Partnersprache
  • Stärkung der interkulturellen Kompetenz
  • Erfahrungsaustausch, Toleranz, Weltoffenheit Wahrnehmung des Eigenen und Fremden
  • sprachlich kreativer Umgang mit der jeweiligen Fremdsprache.


Was machen wir in dieser Zeit?
Jedes Mal arbeiten wir an einem neuen Themenschwerpunkt. Die Themenfindung erfolgt im einvernehmlichen Austausch zwischen deutschen und französischen Kollegen, z. B. bearbeiteten wir: Clichés franco-allemands, Expériences urbaines, Expériences culinaires et culturelles

Wie verläuft die Woche?
Vor allem geht es um das Kennenlernen verschiedener Lebensgewohnheiten und das Vertiefen des Verständnisses füreinander:

  • Kennenlernen des Familienleben des Partnerlandes
  • gemeinsame Ausflüge mit Familie des Tandempartners
  • Ausflüge in Großgruppe in Begleitung der verantwortlichen Kollegen, um die Partnerstadt und -region zu entdecken
  • kulinarische Erlebnisse, z.B. gemeinsam Kochen und Backen
  • Ausgestaltung einer Soirée zum Abschluss der Austauschwoche in Frankreich und in Deutschland
  • Vorstellung der Arbeitsergebnisse & Einblick in die Erlebnisse der Austauschwoche für Schulleitung, Kollegium, Eltern, Geschwister usw.

Teilweise entwickeln sich auch private Austausche über die Schule hinaus, was uns natürlich besonders freut.

Wie ist die finanzielle Unterstützung organisiert?
Die finanzielle Förderung der Austauschwochen erfolgt durch die

  • Landesdirektion Sachsen (Freistaat Sachsen),
  • DFJW/OFAJ,
  • manchmal die Stadt Dresden,
  • den Schulförderverein des Vitzthum-Gymnasiums

und beläuft sich auf bis zu 80%.
Anbei die Links zu unserer Partnerschule:

https://lenoordover.fr/ 
https://lenoordover.fr/m_03ka_all.php

Schüleraustausch Italien

Leider fand der letzte Schüleraustausch 2018/19 statt. Wir bemühen uns um eine erneute Etablierung .
Nach mehreren Jahren Pause fand in diesem Schuljahr wieder ein Schüleraustausch mit der elften Klasse mit Italien statt.

Die italienischen Schüler kamen vom 31.03.19 bis zum 07.04.19 nach Dresden. Neben den italienischen Lehrern, Frau Glielma und Herr Bertini, begleiteten Frau Gasch, Frau Mitouard und Herr Lorusso durch die Woche in Dresden.

Zum Einstimmen der teilnehmenden Schüler und Lehrer fand am 15.2.19 ein Kennenlerntag statt. Da die Schüler aus verschiedenen Grundkursen stammen und nicht alle teilnehmenden Lehrer bereits Fachlehrer waren, wurde der Tag genutzt, um sich bei einem gemeinsamen Frühstück vorzustellen und um die Austauschpartner festzulegen. Mit einem Kinobesuch wurde der Tag gemütlich abgeschlossen.

Am Sonntagabend kamen die italienischen Gäste am Flughafen von Dresden an. Schnell fanden die Schüler ihre Austauschpartner und brachten sie in Begleitung der Eltern direkt nach Hause. Dort lernten die italienischen Schüler ihre Gastfamilien kennen und die Reisetagebücher wurden als Begrüßungsgeschenk überreicht.

Am Montagmorgen empfing die Schulleiterin Frau Göllner, gemeinsam mit dem stellvertretenden Schulleiter, Herr Wiese, unsere italienische Austauschgruppe mit ein paar herzlichen Worten in der Mensa unseres Erweiterungsbaus. Danach wurde – gemäß unserem Projektthema – ein „deutsches“ Frühstück eingenommen. Jeder hatte hier ein Beitrag geleistet. Anschließend fand ein kurzer Schulrundgang statt. Es schloss sich  eine 2-stündige Stadtrundfahrt mit dem Bus durch die Innenstadt Dresdens statt. Am Abend verblieben die Gastschüler bei ihren Familien, um auch hier engere Kontakte zu knüpfen.

Am Dienstag starteten die Teilnehmer mit der S-Bahn Richtung Meißen. Nachdem alle im Saal der Burg mit Pantoffeln getanzt hatten und auch vieles zur Geschichte  und des Porzellans gelernt hatten, ging es am späten Nachmittag mit der S-Bahn zurück nach Dresden. Die Italiener und Deutschen versammelten sich auf den berühmten Elbwiesen, um den Tag gemeinsam ausklingen zu lassen.

Am Mittwochmorgen galt es die Projektaufgaben fertig zu stellen bzw. Lieder zu üben. Außerdem nahmen die Gastschüler von der ersten bis zur fünften Stunde abwechselnd an verschiedenen Unterrichtssequenzen, in Italienisch, Englisch, Kunst oder Mathe, teil.  Am Nachmittag besuchten die Schüler die Gemäldegalerie im Zwinger.

Etwas müde fuhren wir am Donnerstagmorgen mit dem Bus nach Berlin. Dort angekommen, begaben wir uns zunächst auf kurze Erkundungstour am Alexanderplatz. Für drei Stunden begleitete uns dann eine Stadtführerin und zeigte uns die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Denkmäler von Berlin. Großes Interesse gab es dabei für die Reste der Berliner Mauer. Nach einem zweistündigen eigenständigen Aufenthalt ging es dann am Abend mit dem Bus zurück nach Dresden. Müde wurden die Schüler von den Gasteltern heim gebracht.

Am Freitag begann der Tag mit Erlebnissen im Schulalltag. So konnten die Italiener einen deutschen Abistreich miterleben. Außerdem stellten wir unsere Projektarbeiten fertig und bereiteten unseren Abschlussabend vor. Am Nachmittag staunten die  Italiener über  das Hygienemuseum „Zum Anfassen“. Wir trafen wir uns um 18 Uhr mit den Familien in der Mensa des Erweiterungsbaus, wo wir es uns mit leckerem deutschem selbst zugebereitetem Buffet schmecken ließen. Neben Gesang und Musik und sogar einer Vorstellung eines Dudelsackkonzertes wurde sich auf lockere Art über die Erlebnisse der Woche ausgetauscht.

Das Wochenende verbrachten die Schüler in den Gastfamilien. Einige unternahmen Ausflüge in die Sächsische Schweiz, andere genossen einen Discoabend oder relaxten mit Freunden an der Elbe.

Viel zu schnell und sehr sehr tränenreich mussten wir uns dann am Sonntagabend von unseren italienischen Freunden verabschieden.

Im Mai wurden dann die Reisetagebücher und weitere Arbeitsergebnisse in den italienischen Grundkursen vorgestellt und ein Abschlussfrühstück  durchgeführt. Die Wartezeit bis zum zweiten Teil des Schüleraustausches wurde so genutzt, um intensiv im Kontakt zu bleiben und die Vorfreude zu verstärken.

Die deutschen Schüler reisten vom 31.05.19 bis zum 07.06.19 nach Padua. Die italienische Kollegin Frau Glielma übernahm die Organisation vor Ort. Die deutschen Schüler wurden durch Frau Gasch und Herrn Lorusso nach Padua begleitet.

Die Reise begann am Freitagmorgen am Dresdner Flughafen.  In Padua wurden alle deutschen Schüler von ihren Gasteltern in Empfang genommen. Der erste Abend wurde mit zünftigem italienischen Essen und dem Kennenlernen der Familien verbracht.

Da die italienischen Schüler auch samstags Unterricht haben, trafen wir uns direkt am nächsten Morgen in der Schule. Nach einer ausführlichen Führung und einem Willkommensfrühstück ging es am Mittag gemeinsam ins Stadtzentrum nach Padua zu einer ersten Führung. Wir lernten die berühmtesten Sehenswürdigkeiten kennen, die „Tre senza“ und genossen das erste italienische Eis. Den späten Nachmittag und Abend verbrachten die Schüler gemeinsam mit ihren Austauschpartnern, deren Freunden oder deren Familien.

Der Sonntag galt den Familien, so gestalteten alle ihren Tag, wie sie es wünschten. Ein Großteil der Schüler fuhr mit den Gastfamilien ans Meer, andere besuchten die Eugenischen Hügel. Natürlich wurden die meisten zu einem traditionellen Familienessen eingeladen, um so viele Verwandte wie möglich kennenzulernen.

Der Montag startete am frühen Morgen, da wir mit einem Reisebus nach Florenz fuhren. Dort erwartete uns eine 3-stündige Stadtführung, die uns sogar zu einer der ältesten Gelaterias führte. Im Anschluss daran durften alle die Stadt selbstständig erkunden, Florentinisches Steak essen und Souvenirs kaufen.

Der Dienstag startete etwas gemütlicher, wir durften in den italienischen Schulalltag hinein schnuppern. In Kleingruppen nahmen wir am Englisch-, Italienisch und Kunstunterricht teil. Den Abend ließen die Schüler in Gemeinschaft im Padua ausklingen.

Venedig besuchten wir am Mittwoch. Dort angekommen begaben wir uns direkt auf Stadtbesichtigung. Letztendlich durften wir mit einer Gondel über den Canale Grande fahren. Am Markusplatz angekommen, durften die Schüler zwei Stunden Freizeit genießen und die Kanäle und Gassen selbstständig erkunden.

Der Donnerstag sollte bereits unser letzter offizieller Austauschtag sein. Am Morgen erlebten wir eine Stunde über Journalismus, im Anschluss daran beteiligten wir uns am Deutschunterricht. Am Nachmittag besuchten wir die zweitälteste Universität Italiens, die Uni von Padua, in der unter anderem Galileo Galilei unterrichtete. Um 19 Uhr trafen wir uns in der Aula der Schule zu unserem Abschlussabend mit Familien und Freunden. Mit einem riesigen italienischen Buffet, einem ersten Videoeinblick der Deutschlandwoche, italienischen Liedern und netten Gesprächen beendeten wir den Abend.

Der Freitagmorgen begann mit etwas gedrückter Stimmung. Bereits gegen 8 Uhr trafen wir uns mitsamt unserem Gepäck an der Schule. Zum gemeinsamen Frühstück wurden Rester des Abschlussabends vertilgt. Langsam begannen wir uns zu verabschieden. Nach zahlreichen Tränen und Umarmungen und Verabredungen zum Wiedersehen, stiegen wir 10:30 Uhr in den Bus, der uns zum Flughafen brachte.

In den letzten Schulwochen im Juni wurden dann die Reisetagebücher und weitere Arbeitsergebnisse in den italienischen Grundkursen vorgestellt und es wurde abschließend über das tolle Erlebnis gesprochen. Vereinzelt stellten ausgewählte Schüler in den Klassenstufen 9 und 10 ihre Erfahrungen vor, um Schüler für den nächsten Austausch zu informieren.

Das Vitzthum Gymnasium Dresden dankt dem Förderverein und der Landesdirektion Sachsen für die finanzielle Unterstützung bei diesem Projekt.

Das Vitzthum

Vitzthum Gymnasium Dresden
Paradiesstraße 35
01217 Dresden

Tel.: 0351 87 32 34 90
Fax.: 0351 87 32 34 943

Unterrichtszeiten

Block I
1./2. Stunde: 07:50 Uhr bis 09:20 Uhr
25 min Frühstückspause

Block II
3./4. Stunde: 09:45 Uhr bis 11:15 Uhr
15 min Pause
5. Stunde: 11:30 Uhr bis 12:15 Uhr
55 min Mittagspause

Block III
6./7. Stunde: 13:10 bis 14:40 Uhr

Verkürzte Unterrichtszeiten

1. Block: 7:50 Uhr bis 8:50 Uhr

2. Block: 09:10 Uhr bis 10:10 Uhr

5. Stunde: 10:25 Uhr bis 11:10 Uhr

3. Block: 11:25 Uhr bis 12:25 Uhr

Schülerbühne

Gefördert durch

Medienoffensive Schule des Sächs­ischen Staatsministeriums für Kultus,
MEDIOS-EFRE II – Förderung der Com­pu­ter­aus­stattung mit EU-Mitteln aus dem Europäischen Fond für Regionale Entwicklung.

Ausgezeichnet als

Zahlen

Profile

Fremdsprachen

Termine

Kalender Vitzthum

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Schüleraustausch

Schüleraustausch mit einem Breslauer Liceum

Der deutsch-polnische Schüleraustausch hat am Vitzthum-Gymnasium und seinen Vorgängern eine über 40jährige Tradition – seit 1978 – und zählt damit zu den ältesten Schüleraustauschprogrammen des Freistaates Sachsen mit seinem östlichen Nachbarland Polen. Seit über 20 Jahren findet der Austausch nun zwischen dem Vitzthum-Gymnasium Dresden und dem „Liceum Ogólnokształcące nr XIII im. Aleksandra Fredry“ in Wrocław in einem zweijährigen Turnus statt.

Polnische und deutsche Schülerinnen und Schüler im Alter von 14-16 Jahren bekommen einen Einblick in den Alltag des Nachbarlandes und arbeiten an einem gemeinsamen Projekt zur Verständigung der deutsch-/sächsisch-polnischen Beziehungen

Die gewinnbringenden Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler beim Anwenden von sprachlichen und vor allem interkulturellen Kompetenzen machen aus dem Austauschprogramm einen Höhepunkt in den neunten Klassen. Die Parnterschule „Liceum Ogólnokształcące nr XIII im. Aleksandra Fredry“ in Wrocław zeichnet sich durch sein sprachliches Profil mit Schwerpunkt Deutsch aus. In den bilingualen Klassen werden neben 6-8 Wochenstunden Deutsch auch die Fächer Biologie, Geografie und Landeskunde auf Deutsch unterrichtet. Ebenso kann das Fach „deutsches Recht“ belegt und ein deutsches Sprachdiplom abgelegt werden.

Nachdem die deutschen Schülerinnen und Schüler Mitte November 2023 eine Woche bei ihren polnischen Partnern in Wrocław und Krakau verbrachten und einen besonderen interkulturellen Einblick in das Lebensumfeld und den Schulalltag ihrer polnischen Tandempartner erhielten, findet im März 2024 der Gegenbesuch bei uns in Dresden statt, wobei die polnischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Familien ihrer deutsche Tandempartner untergebracht werden. Ziel des Austauschs ist es, den interkulturellen Austausch zu fördern und das Verständnis zwischen deutschen und polnischen Schülerinnen und Schülern weiter zu stärken, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern, neu geknüpften Freundschaften im November 2023 weiter zu vertiefen sowie ihre interkulturelle Kompetenz zu erweitern. Die Unterbringung in den deutschen Gastfamilien bietet die Chance, den Alltag in einer deutschen Familie zu erleben und die Erfahrungen mit der polnischen Austauschwoche zu vergleichen.

Auch die betreuenden Lehrerinnen und Lehrer werden das Konzept der Schulpartnerschaft weiter inhaltlich unterlegen. Darüber hinaus werden die Projektergebnisse ebenfalls nach Absprache und mit Einverständnis der Schülerinnen und Schüler sowie den Eltern im Jahrbuch der Schule und im Rahmen des Abends der offenen Tür der Öffentlichkeit vorgestellt.

Wir sind überzeugt, dass dieser deutsch-polnische Schüleraustausch einen wertvollen Beitrag zur Stärkung der deutsch-polnischen Beziehungen leisten wird. Er ermöglicht den Schülerinnen und Schülern, interkulturelle Kompetenzen zu entwickeln, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern und langfristige Freundschaften zu knüpfen. Darüber hinaus trägt der Austausch zur Förderung des interkulturellen Dialogs und zur Völkerverständigung bei.

Ein solcher Austausch fördert Toleranz, Offenheit und interkulturelle Kompetenzen, die in einer globalisierten Welt von großer Bedeutung sind.

Schüleraustausche Frankreich und Italien
Deutsch-französischer Schüleraustausch

Aus Leidenschaft zur französischen Sprache und Kultur entstand unser deutsch-französischer Schüleraustausch. Seit 2002 hat sich er sich an unserer Schule etabliert. Unsere Partnerschule ist das Lycée du Noordover  Grande-Synthe/Dunkerque, Region Hauts-de-France.

Der Austausch findet in der Regel alle zwei Jahre statt. Im Dezember 2019 hatten wir unser 10-jähriges Jubiläum, worauf wir unglaublich stolz sind.

ENDLICH! Im Dezember  2023 konnte unser Schüleraustausch wieder stattfinden. Es war eine unglaublich interessante Woche, die durch großes  Engagement unserer Kolleginnen und Kollegen sowie die Förderungen ermöglicht wurde. Dieses Mal sind auch Schülerinnen und Schüler der Klassen 11 dabei.

Auszug aus unserem Programm vom  01.12. – 08.12.23:

Fr, 01.12. ca. 18 Uhr Ankunft der französischen Gastschüler & Lehrkräfte
am Vitzthum-Gymnasium Dresden

Sa, 02.12.

Vor-/Mittag in der Gastfamilie
14:30-17:30 Uhr Jugendhaus Chilli

Besuch des Weihnachtsmarktes in DD-Loschwitz
Abend in der Gastfamilie

So, 03.12.

Familientag

Mo, 04.12.
Gemeinsames Frühstück & Schulführung
Projektarbeit & Unterricht
Kulinarischer Stadtrundgang

Mi, 06.12. 
Arbeit am Projekt
18 – 21 Uhr „Soirée“ mit Vorstellung der Projektergebnisse & Verkostung der kulinarischen Beiträge

Do, 07.12.

Ausflug ins Weihnachtsdorf Seiffen mit Besuch der Schauwerkstatt von Richard Glässer und Bastelstube

Am Freitag mussten wir uns schon wieder voneinander verabschieden. Allerdings bleibt uns allen die Freude auf den Austausch in Frankreich vom 02.202.2024 bis 08.02.2024.

Wir danken der Landesdirektion Sachsen (Freistaat Sachsen) für die finanzielle Unterstützung.

Allgemeines:

Der Schüleraustausch wird innerhalb eines Schuljahres im Abstand von ca. 3 bis 4 Monaten realisiert. Im Sinne der Schulgemeinschaft findet er klassenübergreifend für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 9 und 10 statt. Willkommen sind sprachinteressierte und sprachbegabte, weltoffene, teamfähige und frankophile Schülerinnen und Schüler. Die Unterkunft eines Gastschülers muss bitte gewährleistet sein.

Unsere Gäste sind jeweils ca. 1 Woche (Samstag bis Samstag) in Deutschland (Dresden/Sachsen) und der Gegenbesuch in Frankreich dauert ebenso eine Woche (Region Nord-Pas de Calais und Rückfahrt mit Tagesaufenthalt in Paris).

Welche Ziele verfolgen wir?

  • Anwenden erworbener sprachlicher Kompetenz aus dem Sprachunterricht
  • Abbau von Sprachhemmungen, Freude am Sprechen der Partnersprache
  • Stärkung der interkulturellen Kompetenz
  • Erfahrungsaustausch, Toleranz, Weltoffenheit Wahrnehmung des Eigenen und Fremden
  • sprachlich kreativer Umgang mit der jeweiligen Fremdsprache.


Was machen wir in dieser Zeit?
Jedes Mal arbeiten wir an einem neuen Themenschwerpunkt. Die Themenfindung erfolgt im einvernehmlichen Austausch zwischen deutschen und französischen Kollegen, z. B. bearbeiteten wir: Clichés franco-allemands, Expériences urbaines, Expériences culinaires et culturelles

Wie verläuft die Woche?
Vor allem geht es um das Kennenlernen verschiedener Lebensgewohnheiten und das Vertiefen des Verständnisses füreinander:

  • Kennenlernen des Familienleben des Partnerlandes
  • gemeinsame Ausflüge mit Familie des Tandempartners
  • Ausflüge in Großgruppe in Begleitung der verantwortlichen Kollegen, um die Partnerstadt und -region zu entdecken
  • kulinarische Erlebnisse, z.B. gemeinsam Kochen und Backen
  • Ausgestaltung einer Soirée zum Abschluss der Austauschwoche in Frankreich und in Deutschland
  • Vorstellung der Arbeitsergebnisse & Einblick in die Erlebnisse der Austauschwoche für Schulleitung, Kollegium, Eltern, Geschwister usw.

Teilweise entwickeln sich auch private Austausche über die Schule hinaus, was uns natürlich besonders freut.

Wie ist die finanzielle Unterstützung organisiert?
Die finanzielle Förderung der Austauschwochen erfolgt durch die

  • Landesdirektion Sachsen (Freistaat Sachsen),
  • DFJW/OFAJ,
  • manchmal die Stadt Dresden,
  • den Schulförderverein des Vitzthum-Gymnasiums

und beläuft sich auf bis zu 80%.
Anbei die Links zu unserer Partnerschule:

https://lenoordover.fr/ 
https://lenoordover.fr/m_03ka_all.php

Schüleraustausch Italien

Leider fand der letzte Schüleraustausch 2018/19 statt. Wir bemühen uns um eine erneute Etablierung .
Nach mehreren Jahren Pause fand in diesem Schuljahr wieder ein Schüleraustausch mit der elften Klasse mit Italien statt.

Die italienischen Schüler kamen vom 31.03.19 bis zum 07.04.19 nach Dresden. Neben den italienischen Lehrern, Frau Glielma und Herr Bertini, begleiteten Frau Gasch, Frau Mitouard und Herr Lorusso durch die Woche in Dresden.

Zum Einstimmen der teilnehmenden Schüler und Lehrer fand am 15.2.19 ein Kennenlerntag statt. Da die Schüler aus verschiedenen Grundkursen stammen und nicht alle teilnehmenden Lehrer bereits Fachlehrer waren, wurde der Tag genutzt, um sich bei einem gemeinsamen Frühstück vorzustellen und um die Austauschpartner festzulegen. Mit einem Kinobesuch wurde der Tag gemütlich abgeschlossen.

Am Sonntagabend kamen die italienischen Gäste am Flughafen von Dresden an. Schnell fanden die Schüler ihre Austauschpartner und brachten sie in Begleitung der Eltern direkt nach Hause. Dort lernten die italienischen Schüler ihre Gastfamilien kennen und die Reisetagebücher wurden als Begrüßungsgeschenk überreicht.

Am Montagmorgen empfing die Schulleiterin Frau Göllner, gemeinsam mit dem stellvertretenden Schulleiter, Herr Wiese, unsere italienische Austauschgruppe mit ein paar herzlichen Worten in der Mensa unseres Erweiterungsbaus. Danach wurde – gemäß unserem Projektthema – ein „deutsches“ Frühstück eingenommen. Jeder hatte hier ein Beitrag geleistet. Anschließend fand ein kurzer Schulrundgang statt. Es schloss sich  eine 2-stündige Stadtrundfahrt mit dem Bus durch die Innenstadt Dresdens statt. Am Abend verblieben die Gastschüler bei ihren Familien, um auch hier engere Kontakte zu knüpfen.

Am Dienstag starteten die Teilnehmer mit der S-Bahn Richtung Meißen. Nachdem alle im Saal der Burg mit Pantoffeln getanzt hatten und auch vieles zur Geschichte  und des Porzellans gelernt hatten, ging es am späten Nachmittag mit der S-Bahn zurück nach Dresden. Die Italiener und Deutschen versammelten sich auf den berühmten Elbwiesen, um den Tag gemeinsam ausklingen zu lassen.

Am Mittwochmorgen galt es die Projektaufgaben fertig zu stellen bzw. Lieder zu üben. Außerdem nahmen die Gastschüler von der ersten bis zur fünften Stunde abwechselnd an verschiedenen Unterrichtssequenzen, in Italienisch, Englisch, Kunst oder Mathe, teil.  Am Nachmittag besuchten die Schüler die Gemäldegalerie im Zwinger.

Etwas müde fuhren wir am Donnerstagmorgen mit dem Bus nach Berlin. Dort angekommen, begaben wir uns zunächst auf kurze Erkundungstour am Alexanderplatz. Für drei Stunden begleitete uns dann eine Stadtführerin und zeigte uns die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Denkmäler von Berlin. Großes Interesse gab es dabei für die Reste der Berliner Mauer. Nach einem zweistündigen eigenständigen Aufenthalt ging es dann am Abend mit dem Bus zurück nach Dresden. Müde wurden die Schüler von den Gasteltern heim gebracht.

Am Freitag begann der Tag mit Erlebnissen im Schulalltag. So konnten die Italiener einen deutschen Abistreich miterleben. Außerdem stellten wir unsere Projektarbeiten fertig und bereiteten unseren Abschlussabend vor. Am Nachmittag staunten die  Italiener über  das Hygienemuseum „Zum Anfassen“. Wir trafen wir uns um 18 Uhr mit den Familien in der Mensa des Erweiterungsbaus, wo wir es uns mit leckerem deutschem selbst zugebereitetem Buffet schmecken ließen. Neben Gesang und Musik und sogar einer Vorstellung eines Dudelsackkonzertes wurde sich auf lockere Art über die Erlebnisse der Woche ausgetauscht.

Das Wochenende verbrachten die Schüler in den Gastfamilien. Einige unternahmen Ausflüge in die Sächsische Schweiz, andere genossen einen Discoabend oder relaxten mit Freunden an der Elbe.

Viel zu schnell und sehr sehr tränenreich mussten wir uns dann am Sonntagabend von unseren italienischen Freunden verabschieden.

Im Mai wurden dann die Reisetagebücher und weitere Arbeitsergebnisse in den italienischen Grundkursen vorgestellt und ein Abschlussfrühstück  durchgeführt. Die Wartezeit bis zum zweiten Teil des Schüleraustausches wurde so genutzt, um intensiv im Kontakt zu bleiben und die Vorfreude zu verstärken.

Die deutschen Schüler reisten vom 31.05.19 bis zum 07.06.19 nach Padua. Die italienische Kollegin Frau Glielma übernahm die Organisation vor Ort. Die deutschen Schüler wurden durch Frau Gasch und Herrn Lorusso nach Padua begleitet.

Die Reise begann am Freitagmorgen am Dresdner Flughafen.  In Padua wurden alle deutschen Schüler von ihren Gasteltern in Empfang genommen. Der erste Abend wurde mit zünftigem italienischen Essen und dem Kennenlernen der Familien verbracht.

Da die italienischen Schüler auch samstags Unterricht haben, trafen wir uns direkt am nächsten Morgen in der Schule. Nach einer ausführlichen Führung und einem Willkommensfrühstück ging es am Mittag gemeinsam ins Stadtzentrum nach Padua zu einer ersten Führung. Wir lernten die berühmtesten Sehenswürdigkeiten kennen, die „Tre senza“ und genossen das erste italienische Eis. Den späten Nachmittag und Abend verbrachten die Schüler gemeinsam mit ihren Austauschpartnern, deren Freunden oder deren Familien.

Der Sonntag galt den Familien, so gestalteten alle ihren Tag, wie sie es wünschten. Ein Großteil der Schüler fuhr mit den Gastfamilien ans Meer, andere besuchten die Eugenischen Hügel. Natürlich wurden die meisten zu einem traditionellen Familienessen eingeladen, um so viele Verwandte wie möglich kennenzulernen.

Der Montag startete am frühen Morgen, da wir mit einem Reisebus nach Florenz fuhren. Dort erwartete uns eine 3-stündige Stadtführung, die uns sogar zu einer der ältesten Gelaterias führte. Im Anschluss daran durften alle die Stadt selbstständig erkunden, Florentinisches Steak essen und Souvenirs kaufen.

Der Dienstag startete etwas gemütlicher, wir durften in den italienischen Schulalltag hinein schnuppern. In Kleingruppen nahmen wir am Englisch-, Italienisch und Kunstunterricht teil. Den Abend ließen die Schüler in Gemeinschaft im Padua ausklingen.

Venedig besuchten wir am Mittwoch. Dort angekommen begaben wir uns direkt auf Stadtbesichtigung. Letztendlich durften wir mit einer Gondel über den Canale Grande fahren. Am Markusplatz angekommen, durften die Schüler zwei Stunden Freizeit genießen und die Kanäle und Gassen selbstständig erkunden.

Der Donnerstag sollte bereits unser letzter offizieller Austauschtag sein. Am Morgen erlebten wir eine Stunde über Journalismus, im Anschluss daran beteiligten wir uns am Deutschunterricht. Am Nachmittag besuchten wir die zweitälteste Universität Italiens, die Uni von Padua, in der unter anderem Galileo Galilei unterrichtete. Um 19 Uhr trafen wir uns in der Aula der Schule zu unserem Abschlussabend mit Familien und Freunden. Mit einem riesigen italienischen Buffet, einem ersten Videoeinblick der Deutschlandwoche, italienischen Liedern und netten Gesprächen beendeten wir den Abend.

Der Freitagmorgen begann mit etwas gedrückter Stimmung. Bereits gegen 8 Uhr trafen wir uns mitsamt unserem Gepäck an der Schule. Zum gemeinsamen Frühstück wurden Rester des Abschlussabends vertilgt. Langsam begannen wir uns zu verabschieden. Nach zahlreichen Tränen und Umarmungen und Verabredungen zum Wiedersehen, stiegen wir 10:30 Uhr in den Bus, der uns zum Flughafen brachte.

In den letzten Schulwochen im Juni wurden dann die Reisetagebücher und weitere Arbeitsergebnisse in den italienischen Grundkursen vorgestellt und es wurde abschließend über das tolle Erlebnis gesprochen. Vereinzelt stellten ausgewählte Schüler in den Klassenstufen 9 und 10 ihre Erfahrungen vor, um Schüler für den nächsten Austausch zu informieren.

Das Vitzthum Gymnasium Dresden dankt dem Förderverein und der Landesdirektion Sachsen für die finanzielle Unterstützung bei diesem Projekt.

Schüleraustausch mit einem Breslauer Liceum

Der deutsch-polnische Schüleraustausch hat am Vitzthum-Gymnasium und seinen Vorgängern eine über 40jährige Tradition – seit 1978 – und zählt damit zu den ältesten Schüleraustauschprogrammen des Freistaates Sachsen mit seinem östlichen Nachbarland Polen. Seit über 20 Jahren findet der Austausch nun zwischen dem Vitzthum-Gymnasium Dresden und dem „Liceum Ogólnokształcące nr XIII im. Aleksandra Fredry“ in Wrocław in einem zweijährigen Turnus statt.

Polnische und deutsche Schülerinnen und Schüler im Alter von 14-16 Jahren bekommen einen Einblick in den Alltag des Nachbarlandes und arbeiten an einem gemeinsamen Projekt zur Verständigung der deutsch-/sächsisch-polnischen Beziehungen

Die gewinnbringenden Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler beim Anwenden von sprachlichen und vor allem interkulturellen Kompetenzen machen aus dem Austauschprogramm einen Höhepunkt in den neunten Klassen. Die Parnterschule „Liceum Ogólnokształcące nr XIII im. Aleksandra Fredry“ in Wrocław zeichnet sich durch sein sprachliches Profil mit Schwerpunkt Deutsch aus. In den bilingualen Klassen werden neben 6-8 Wochenstunden Deutsch auch die Fächer Biologie, Geografie und Landeskunde auf Deutsch unterrichtet. Ebenso kann das Fach „deutsches Recht“ belegt und ein deutsches Sprachdiplom abgelegt werden.

Nachdem die deutschen Schülerinnen und Schüler Mitte November 2023 eine Woche bei ihren polnischen Partnern in Wrocław und Krakau verbrachten und einen besonderen interkulturellen Einblick in das Lebensumfeld und den Schulalltag ihrer polnischen Tandempartner erhielten, findet im März 2024 der Gegenbesuch bei uns in Dresden statt, wobei die polnischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Familien ihrer deutsche Tandempartner untergebracht werden. Ziel des Austauschs ist es, den interkulturellen Austausch zu fördern und das Verständnis zwischen deutschen und polnischen Schülerinnen und Schülern weiter zu stärken, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern, neu geknüpften Freundschaften im November 2023 weiter zu vertiefen sowie ihre interkulturelle Kompetenz zu erweitern. Die Unterbringung in den deutschen Gastfamilien bietet die Chance, den Alltag in einer deutschen Familie zu erleben und die Erfahrungen mit der polnischen Austauschwoche zu vergleichen.

Auch die betreuenden Lehrerinnen und Lehrer werden das Konzept der Schulpartnerschaft weiter inhaltlich unterlegen. Darüber hinaus werden die Projektergebnisse ebenfalls nach Absprache und mit Einverständnis der Schülerinnen und Schüler sowie den Eltern im Jahrbuch der Schule und im Rahmen des Abends der offenen Tür der Öffentlichkeit vorgestellt.

Wir sind überzeugt, dass dieser deutsch-polnische Schüleraustausch einen wertvollen Beitrag zur Stärkung der deutsch-polnischen Beziehungen leisten wird. Er ermöglicht den Schülerinnen und Schülern, interkulturelle Kompetenzen zu entwickeln, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern und langfristige Freundschaften zu knüpfen. Darüber hinaus trägt der Austausch zur Förderung des interkulturellen Dialogs und zur Völkerverständigung bei.

Ein solcher Austausch fördert Toleranz, Offenheit und interkulturelle Kompetenzen, die in einer globalisierten Welt von großer Bedeutung sind.

Schüleraustausche Frankreich und Italien
Deutsch-französischer Schüleraustausch

Aus Leidenschaft zur französischen Sprache und Kultur entstand unser deutsch-französischer Schüleraustausch. Seit 2002 hat sich er sich an unserer Schule etabliert. Unsere Partnerschule ist das Lycée du Noordover  Grande-Synthe/Dunkerque, Region Hauts-de-France.

Der Austausch findet in der Regel alle zwei Jahre statt. Im Dezember 2019 hatten wir unser 10-jähriges Jubiläum, worauf wir unglaublich stolz sind.

ENDLICH! Im Dezember  2023 konnte unser Schüleraustausch wieder stattfinden. Es war eine unglaublich interessante Woche, die durch großes  Engagement unserer Kolleginnen und Kollegen sowie die Förderungen ermöglicht wurde. Dieses Mal sind auch Schülerinnen und Schüler der Klassen 11 dabei.

Auszug aus unserem Programm vom  01.12. – 08.12.23:

Fr, 01.12. ca. 18 Uhr Ankunft der französischen Gastschüler & Lehrkräfte
am Vitzthum-Gymnasium Dresden

Sa, 02.12.

Vor-/Mittag in der Gastfamilie
14:30-17:30 Uhr Jugendhaus Chilli

Besuch des Weihnachtsmarktes in DD-Loschwitz
Abend in der Gastfamilie

So, 03.12.

Familientag

Mo, 04.12.
Gemeinsames Frühstück & Schulführung
Projektarbeit & Unterricht
Kulinarischer Stadtrundgang

Mi, 06.12. 
Arbeit am Projekt
18 – 21 Uhr „Soirée“ mit Vorstellung der Projektergebnisse & Verkostung der kulinarischen Beiträge

Do, 07.12.

Ausflug ins Weihnachtsdorf Seiffen mit Besuch der Schauwerkstatt von Richard Glässer und Bastelstube

Am Freitag mussten wir uns schon wieder voneinander verabschieden. Allerdings bleibt uns allen die Freude auf den Austausch in Frankreich vom 02.202.2024 bis 08.02.2024.

Wir danken der Landesdirektion Sachsen (Freistaat Sachsen) für die finanzielle Unterstützung.

Allgemeines:

Der Schüleraustausch wird innerhalb eines Schuljahres im Abstand von ca. 3 bis 4 Monaten realisiert. Im Sinne der Schulgemeinschaft findet er klassenübergreifend für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 9 und 10 statt. Willkommen sind sprachinteressierte und sprachbegabte, weltoffene, teamfähige und frankophile Schülerinnen und Schüler. Die Unterkunft eines Gastschülers muss bitte gewährleistet sein.

Unsere Gäste sind jeweils ca. 1 Woche (Samstag bis Samstag) in Deutschland (Dresden/Sachsen) und der Gegenbesuch in Frankreich dauert ebenso eine Woche (Region Nord-Pas de Calais und Rückfahrt mit Tagesaufenthalt in Paris).

Welche Ziele verfolgen wir?

  • Anwenden erworbener sprachlicher Kompetenz aus dem Sprachunterricht
  • Abbau von Sprachhemmungen, Freude am Sprechen der Partnersprache
  • Stärkung der interkulturellen Kompetenz
  • Erfahrungsaustausch, Toleranz, Weltoffenheit Wahrnehmung des Eigenen und Fremden
  • sprachlich kreativer Umgang mit der jeweiligen Fremdsprache.


Was machen wir in dieser Zeit?
Jedes Mal arbeiten wir an einem neuen Themenschwerpunkt. Die Themenfindung erfolgt im einvernehmlichen Austausch zwischen deutschen und französischen Kollegen, z. B. bearbeiteten wir: Clichés franco-allemands, Expériences urbaines, Expériences culinaires et culturelles

Wie verläuft die Woche?
Vor allem geht es um das Kennenlernen verschiedener Lebensgewohnheiten und das Vertiefen des Verständnisses füreinander:

  • Kennenlernen des Familienleben des Partnerlandes
  • gemeinsame Ausflüge mit Familie des Tandempartners
  • Ausflüge in Großgruppe in Begleitung der verantwortlichen Kollegen, um die Partnerstadt und -region zu entdecken
  • kulinarische Erlebnisse, z.B. gemeinsam Kochen und Backen
  • Ausgestaltung einer Soirée zum Abschluss der Austauschwoche in Frankreich und in Deutschland
  • Vorstellung der Arbeitsergebnisse & Einblick in die Erlebnisse der Austauschwoche für Schulleitung, Kollegium, Eltern, Geschwister usw.

Teilweise entwickeln sich auch private Austausche über die Schule hinaus, was uns natürlich besonders freut.

Wie ist die finanzielle Unterstützung organisiert?
Die finanzielle Förderung der Austauschwochen erfolgt durch die

  • Landesdirektion Sachsen (Freistaat Sachsen),
  • DFJW/OFAJ,
  • manchmal die Stadt Dresden,
  • den Schulförderverein des Vitzthum-Gymnasiums

und beläuft sich auf bis zu 80%.
Anbei die Links zu unserer Partnerschule:

https://lenoordover.fr/ 
https://lenoordover.fr/m_03ka_all.php

Schüleraustausch Italien

Leider fand der letzte Schüleraustausch 2018/19 statt. Wir bemühen uns um eine erneute Etablierung .
Nach mehreren Jahren Pause fand in diesem Schuljahr wieder ein Schüleraustausch mit der elften Klasse mit Italien statt.

Die italienischen Schüler kamen vom 31.03.19 bis zum 07.04.19 nach Dresden. Neben den italienischen Lehrern, Frau Glielma und Herr Bertini, begleiteten Frau Gasch, Frau Mitouard und Herr Lorusso durch die Woche in Dresden.

Zum Einstimmen der teilnehmenden Schüler und Lehrer fand am 15.2.19 ein Kennenlerntag statt. Da die Schüler aus verschiedenen Grundkursen stammen und nicht alle teilnehmenden Lehrer bereits Fachlehrer waren, wurde der Tag genutzt, um sich bei einem gemeinsamen Frühstück vorzustellen und um die Austauschpartner festzulegen. Mit einem Kinobesuch wurde der Tag gemütlich abgeschlossen.

Am Sonntagabend kamen die italienischen Gäste am Flughafen von Dresden an. Schnell fanden die Schüler ihre Austauschpartner und brachten sie in Begleitung der Eltern direkt nach Hause. Dort lernten die italienischen Schüler ihre Gastfamilien kennen und die Reisetagebücher wurden als Begrüßungsgeschenk überreicht.

Am Montagmorgen empfing die Schulleiterin Frau Göllner, gemeinsam mit dem stellvertretenden Schulleiter, Herr Wiese, unsere italienische Austauschgruppe mit ein paar herzlichen Worten in der Mensa unseres Erweiterungsbaus. Danach wurde – gemäß unserem Projektthema – ein „deutsches“ Frühstück eingenommen. Jeder hatte hier ein Beitrag geleistet. Anschließend fand ein kurzer Schulrundgang statt. Es schloss sich  eine 2-stündige Stadtrundfahrt mit dem Bus durch die Innenstadt Dresdens statt. Am Abend verblieben die Gastschüler bei ihren Familien, um auch hier engere Kontakte zu knüpfen.

Am Dienstag starteten die Teilnehmer mit der S-Bahn Richtung Meißen. Nachdem alle im Saal der Burg mit Pantoffeln getanzt hatten und auch vieles zur Geschichte  und des Porzellans gelernt hatten, ging es am späten Nachmittag mit der S-Bahn zurück nach Dresden. Die Italiener und Deutschen versammelten sich auf den berühmten Elbwiesen, um den Tag gemeinsam ausklingen zu lassen.

Am Mittwochmorgen galt es die Projektaufgaben fertig zu stellen bzw. Lieder zu üben. Außerdem nahmen die Gastschüler von der ersten bis zur fünften Stunde abwechselnd an verschiedenen Unterrichtssequenzen, in Italienisch, Englisch, Kunst oder Mathe, teil.  Am Nachmittag besuchten die Schüler die Gemäldegalerie im Zwinger.

Etwas müde fuhren wir am Donnerstagmorgen mit dem Bus nach Berlin. Dort angekommen, begaben wir uns zunächst auf kurze Erkundungstour am Alexanderplatz. Für drei Stunden begleitete uns dann eine Stadtführerin und zeigte uns die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Denkmäler von Berlin. Großes Interesse gab es dabei für die Reste der Berliner Mauer. Nach einem zweistündigen eigenständigen Aufenthalt ging es dann am Abend mit dem Bus zurück nach Dresden. Müde wurden die Schüler von den Gasteltern heim gebracht.

Am Freitag begann der Tag mit Erlebnissen im Schulalltag. So konnten die Italiener einen deutschen Abistreich miterleben. Außerdem stellten wir unsere Projektarbeiten fertig und bereiteten unseren Abschlussabend vor. Am Nachmittag staunten die  Italiener über  das Hygienemuseum „Zum Anfassen“. Wir trafen wir uns um 18 Uhr mit den Familien in der Mensa des Erweiterungsbaus, wo wir es uns mit leckerem deutschem selbst zugebereitetem Buffet schmecken ließen. Neben Gesang und Musik und sogar einer Vorstellung eines Dudelsackkonzertes wurde sich auf lockere Art über die Erlebnisse der Woche ausgetauscht.

Das Wochenende verbrachten die Schüler in den Gastfamilien. Einige unternahmen Ausflüge in die Sächsische Schweiz, andere genossen einen Discoabend oder relaxten mit Freunden an der Elbe.

Viel zu schnell und sehr sehr tränenreich mussten wir uns dann am Sonntagabend von unseren italienischen Freunden verabschieden.

Im Mai wurden dann die Reisetagebücher und weitere Arbeitsergebnisse in den italienischen Grundkursen vorgestellt und ein Abschlussfrühstück  durchgeführt. Die Wartezeit bis zum zweiten Teil des Schüleraustausches wurde so genutzt, um intensiv im Kontakt zu bleiben und die Vorfreude zu verstärken.

Die deutschen Schüler reisten vom 31.05.19 bis zum 07.06.19 nach Padua. Die italienische Kollegin Frau Glielma übernahm die Organisation vor Ort. Die deutschen Schüler wurden durch Frau Gasch und Herrn Lorusso nach Padua begleitet.

Die Reise begann am Freitagmorgen am Dresdner Flughafen.  In Padua wurden alle deutschen Schüler von ihren Gasteltern in Empfang genommen. Der erste Abend wurde mit zünftigem italienischen Essen und dem Kennenlernen der Familien verbracht.

Da die italienischen Schüler auch samstags Unterricht haben, trafen wir uns direkt am nächsten Morgen in der Schule. Nach einer ausführlichen Führung und einem Willkommensfrühstück ging es am Mittag gemeinsam ins Stadtzentrum nach Padua zu einer ersten Führung. Wir lernten die berühmtesten Sehenswürdigkeiten kennen, die „Tre senza“ und genossen das erste italienische Eis. Den späten Nachmittag und Abend verbrachten die Schüler gemeinsam mit ihren Austauschpartnern, deren Freunden oder deren Familien.

Der Sonntag galt den Familien, so gestalteten alle ihren Tag, wie sie es wünschten. Ein Großteil der Schüler fuhr mit den Gastfamilien ans Meer, andere besuchten die Eugenischen Hügel. Natürlich wurden die meisten zu einem traditionellen Familienessen eingeladen, um so viele Verwandte wie möglich kennenzulernen.

Der Montag startete am frühen Morgen, da wir mit einem Reisebus nach Florenz fuhren. Dort erwartete uns eine 3-stündige Stadtführung, die uns sogar zu einer der ältesten Gelaterias führte. Im Anschluss daran durften alle die Stadt selbstständig erkunden, Florentinisches Steak essen und Souvenirs kaufen.

Der Dienstag startete etwas gemütlicher, wir durften in den italienischen Schulalltag hinein schnuppern. In Kleingruppen nahmen wir am Englisch-, Italienisch und Kunstunterricht teil. Den Abend ließen die Schüler in Gemeinschaft im Padua ausklingen.

Venedig besuchten wir am Mittwoch. Dort angekommen begaben wir uns direkt auf Stadtbesichtigung. Letztendlich durften wir mit einer Gondel über den Canale Grande fahren. Am Markusplatz angekommen, durften die Schüler zwei Stunden Freizeit genießen und die Kanäle und Gassen selbstständig erkunden.

Der Donnerstag sollte bereits unser letzter offizieller Austauschtag sein. Am Morgen erlebten wir eine Stunde über Journalismus, im Anschluss daran beteiligten wir uns am Deutschunterricht. Am Nachmittag besuchten wir die zweitälteste Universität Italiens, die Uni von Padua, in der unter anderem Galileo Galilei unterrichtete. Um 19 Uhr trafen wir uns in der Aula der Schule zu unserem Abschlussabend mit Familien und Freunden. Mit einem riesigen italienischen Buffet, einem ersten Videoeinblick der Deutschlandwoche, italienischen Liedern und netten Gesprächen beendeten wir den Abend.

Der Freitagmorgen begann mit etwas gedrückter Stimmung. Bereits gegen 8 Uhr trafen wir uns mitsamt unserem Gepäck an der Schule. Zum gemeinsamen Frühstück wurden Rester des Abschlussabends vertilgt. Langsam begannen wir uns zu verabschieden. Nach zahlreichen Tränen und Umarmungen und Verabredungen zum Wiedersehen, stiegen wir 10:30 Uhr in den Bus, der uns zum Flughafen brachte.

In den letzten Schulwochen im Juni wurden dann die Reisetagebücher und weitere Arbeitsergebnisse in den italienischen Grundkursen vorgestellt und es wurde abschließend über das tolle Erlebnis gesprochen. Vereinzelt stellten ausgewählte Schüler in den Klassenstufen 9 und 10 ihre Erfahrungen vor, um Schüler für den nächsten Austausch zu informieren.

Das Vitzthum Gymnasium Dresden dankt dem Förderverein und der Landesdirektion Sachsen für die finanzielle Unterstützung bei diesem Projekt.

Schüleraustausch mit einem Breslauer Liceum

Der deutsch-polnische Schüleraustausch hat am Vitzthum-Gymnasium und seinen Vorgängern eine über 40jährige Tradition – seit 1978 – und zählt damit zu den ältesten Schüleraustauschprogrammen des Freistaates Sachsen mit seinem östlichen Nachbarland Polen. Seit über 20 Jahren findet der Austausch nun zwischen dem Vitzthum-Gymnasium Dresden und dem „Liceum Ogólnokształcące nr XIII im. Aleksandra Fredry“ in Wrocław in einem zweijährigen Turnus statt.

Polnische und deutsche Schülerinnen und Schüler im Alter von 14-16 Jahren bekommen einen Einblick in den Alltag des Nachbarlandes und arbeiten an einem gemeinsamen Projekt zur Verständigung der deutsch-/sächsisch-polnischen Beziehungen

Die gewinnbringenden Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler beim Anwenden von sprachlichen und vor allem interkulturellen Kompetenzen machen aus dem Austauschprogramm einen Höhepunkt in den neunten Klassen. Die Parnterschule „Liceum Ogólnokształcące nr XIII im. Aleksandra Fredry“ in Wrocław zeichnet sich durch sein sprachliches Profil mit Schwerpunkt Deutsch aus. In den bilingualen Klassen werden neben 6-8 Wochenstunden Deutsch auch die Fächer Biologie, Geografie und Landeskunde auf Deutsch unterrichtet. Ebenso kann das Fach „deutsches Recht“ belegt und ein deutsches Sprachdiplom abgelegt werden.

Nachdem die deutschen Schülerinnen und Schüler Mitte November 2023 eine Woche bei ihren polnischen Partnern in Wrocław und Krakau verbrachten und einen besonderen interkulturellen Einblick in das Lebensumfeld und den Schulalltag ihrer polnischen Tandempartner erhielten, findet im März 2024 der Gegenbesuch bei uns in Dresden statt, wobei die polnischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Familien ihrer deutsche Tandempartner untergebracht werden. Ziel des Austauschs ist es, den interkulturellen Austausch zu fördern und das Verständnis zwischen deutschen und polnischen Schülerinnen und Schülern weiter zu stärken, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern, neu geknüpften Freundschaften im November 2023 weiter zu vertiefen sowie ihre interkulturelle Kompetenz zu erweitern. Die Unterbringung in den deutschen Gastfamilien bietet die Chance, den Alltag in einer deutschen Familie zu erleben und die Erfahrungen mit der polnischen Austauschwoche zu vergleichen.

Auch die betreuenden Lehrerinnen und Lehrer werden das Konzept der Schulpartnerschaft weiter inhaltlich unterlegen. Darüber hinaus werden die Projektergebnisse ebenfalls nach Absprache und mit Einverständnis der Schülerinnen und Schüler sowie den Eltern im Jahrbuch der Schule und im Rahmen des Abends der offenen Tür der Öffentlichkeit vorgestellt.

Wir sind überzeugt, dass dieser deutsch-polnische Schüleraustausch einen wertvollen Beitrag zur Stärkung der deutsch-polnischen Beziehungen leisten wird. Er ermöglicht den Schülerinnen und Schülern, interkulturelle Kompetenzen zu entwickeln, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern und langfristige Freundschaften zu knüpfen. Darüber hinaus trägt der Austausch zur Förderung des interkulturellen Dialogs und zur Völkerverständigung bei.

Ein solcher Austausch fördert Toleranz, Offenheit und interkulturelle Kompetenzen, die in einer globalisierten Welt von großer Bedeutung sind.

Schüleraustausche Frankreich und Italien
Deutsch-französischer Schüleraustausch

Aus Leidenschaft zur französischen Sprache und Kultur entstand unser deutsch-französischer Schüleraustausch. Seit 2002 hat sich er sich an unserer Schule etabliert. Unsere Partnerschule ist das Lycée du Noordover  Grande-Synthe/Dunkerque, Region Hauts-de-France.

Der Austausch findet in der Regel alle zwei Jahre statt. Im Dezember 2019 hatten wir unser 10-jähriges Jubiläum, worauf wir unglaublich stolz sind.

ENDLICH! Im Dezember  2023 konnte unser Schüleraustausch wieder stattfinden. Es war eine unglaublich interessante Woche, die durch großes  Engagement unserer Kolleginnen und Kollegen sowie die Förderungen ermöglicht wurde. Dieses Mal sind auch Schülerinnen und Schüler der Klassen 11 dabei.

Auszug aus unserem Programm vom  01.12. – 08.12.23:

Fr, 01.12. ca. 18 Uhr Ankunft der französischen Gastschüler & Lehrkräfte
am Vitzthum-Gymnasium Dresden

Sa, 02.12.

Vor-/Mittag in der Gastfamilie
14:30-17:30 Uhr Jugendhaus Chilli

Besuch des Weihnachtsmarktes in DD-Loschwitz
Abend in der Gastfamilie

So, 03.12.

Familientag

Mo, 04.12.
Gemeinsames Frühstück & Schulführung
Projektarbeit & Unterricht
Kulinarischer Stadtrundgang

Mi, 06.12. 
Arbeit am Projekt
18 – 21 Uhr „Soirée“ mit Vorstellung der Projektergebnisse & Verkostung der kulinarischen Beiträge

Do, 07.12.

Ausflug ins Weihnachtsdorf Seiffen mit Besuch der Schauwerkstatt von Richard Glässer und Bastelstube

Am Freitag mussten wir uns schon wieder voneinander verabschieden. Allerdings bleibt uns allen die Freude auf den Austausch in Frankreich vom 02.202.2024 bis 08.02.2024.

Wir danken der Landesdirektion Sachsen (Freistaat Sachsen) für die finanzielle Unterstützung.

Allgemeines:

Der Schüleraustausch wird innerhalb eines Schuljahres im Abstand von ca. 3 bis 4 Monaten realisiert. Im Sinne der Schulgemeinschaft findet er klassenübergreifend für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 9 und 10 statt. Willkommen sind sprachinteressierte und sprachbegabte, weltoffene, teamfähige und frankophile Schülerinnen und Schüler. Die Unterkunft eines Gastschülers muss bitte gewährleistet sein.

Unsere Gäste sind jeweils ca. 1 Woche (Samstag bis Samstag) in Deutschland (Dresden/Sachsen) und der Gegenbesuch in Frankreich dauert ebenso eine Woche (Region Nord-Pas de Calais und Rückfahrt mit Tagesaufenthalt in Paris).

Welche Ziele verfolgen wir?

  • Anwenden erworbener sprachlicher Kompetenz aus dem Sprachunterricht
  • Abbau von Sprachhemmungen, Freude am Sprechen der Partnersprache
  • Stärkung der interkulturellen Kompetenz
  • Erfahrungsaustausch, Toleranz, Weltoffenheit Wahrnehmung des Eigenen und Fremden
  • sprachlich kreativer Umgang mit der jeweiligen Fremdsprache.


Was machen wir in dieser Zeit?
Jedes Mal arbeiten wir an einem neuen Themenschwerpunkt. Die Themenfindung erfolgt im einvernehmlichen Austausch zwischen deutschen und französischen Kollegen, z. B. bearbeiteten wir: Clichés franco-allemands, Expériences urbaines, Expériences culinaires et culturelles

Wie verläuft die Woche?
Vor allem geht es um das Kennenlernen verschiedener Lebensgewohnheiten und das Vertiefen des Verständnisses füreinander:

  • Kennenlernen des Familienleben des Partnerlandes
  • gemeinsame Ausflüge mit Familie des Tandempartners
  • Ausflüge in Großgruppe in Begleitung der verantwortlichen Kollegen, um die Partnerstadt und -region zu entdecken
  • kulinarische Erlebnisse, z.B. gemeinsam Kochen und Backen
  • Ausgestaltung einer Soirée zum Abschluss der Austauschwoche in Frankreich und in Deutschland
  • Vorstellung der Arbeitsergebnisse & Einblick in die Erlebnisse der Austauschwoche für Schulleitung, Kollegium, Eltern, Geschwister usw.

Teilweise entwickeln sich auch private Austausche über die Schule hinaus, was uns natürlich besonders freut.

Wie ist die finanzielle Unterstützung organisiert?
Die finanzielle Förderung der Austauschwochen erfolgt durch die

  • Landesdirektion Sachsen (Freistaat Sachsen),
  • DFJW/OFAJ,
  • manchmal die Stadt Dresden,
  • den Schulförderverein des Vitzthum-Gymnasiums

und beläuft sich auf bis zu 80%.
Anbei die Links zu unserer Partnerschule:

https://lenoordover.fr/ 
https://lenoordover.fr/m_03ka_all.php

Schüleraustausch Italien

Leider fand der letzte Schüleraustausch 2018/19 statt. Wir bemühen uns um eine erneute Etablierung .
Nach mehreren Jahren Pause fand in diesem Schuljahr wieder ein Schüleraustausch mit der elften Klasse mit Italien statt.

Die italienischen Schüler kamen vom 31.03.19 bis zum 07.04.19 nach Dresden. Neben den italienischen Lehrern, Frau Glielma und Herr Bertini, begleiteten Frau Gasch, Frau Mitouard und Herr Lorusso durch die Woche in Dresden.

Zum Einstimmen der teilnehmenden Schüler und Lehrer fand am 15.2.19 ein Kennenlerntag statt. Da die Schüler aus verschiedenen Grundkursen stammen und nicht alle teilnehmenden Lehrer bereits Fachlehrer waren, wurde der Tag genutzt, um sich bei einem gemeinsamen Frühstück vorzustellen und um die Austauschpartner festzulegen. Mit einem Kinobesuch wurde der Tag gemütlich abgeschlossen.

Am Sonntagabend kamen die italienischen Gäste am Flughafen von Dresden an. Schnell fanden die Schüler ihre Austauschpartner und brachten sie in Begleitung der Eltern direkt nach Hause. Dort lernten die italienischen Schüler ihre Gastfamilien kennen und die Reisetagebücher wurden als Begrüßungsgeschenk überreicht.

Am Montagmorgen empfing die Schulleiterin Frau Göllner, gemeinsam mit dem stellvertretenden Schulleiter, Herr Wiese, unsere italienische Austauschgruppe mit ein paar herzlichen Worten in der Mensa unseres Erweiterungsbaus. Danach wurde – gemäß unserem Projektthema – ein „deutsches“ Frühstück eingenommen. Jeder hatte hier ein Beitrag geleistet. Anschließend fand ein kurzer Schulrundgang statt. Es schloss sich  eine 2-stündige Stadtrundfahrt mit dem Bus durch die Innenstadt Dresdens statt. Am Abend verblieben die Gastschüler bei ihren Familien, um auch hier engere Kontakte zu knüpfen.

Am Dienstag starteten die Teilnehmer mit der S-Bahn Richtung Meißen. Nachdem alle im Saal der Burg mit Pantoffeln getanzt hatten und auch vieles zur Geschichte  und des Porzellans gelernt hatten, ging es am späten Nachmittag mit der S-Bahn zurück nach Dresden. Die Italiener und Deutschen versammelten sich auf den berühmten Elbwiesen, um den Tag gemeinsam ausklingen zu lassen.

Am Mittwochmorgen galt es die Projektaufgaben fertig zu stellen bzw. Lieder zu üben. Außerdem nahmen die Gastschüler von der ersten bis zur fünften Stunde abwechselnd an verschiedenen Unterrichtssequenzen, in Italienisch, Englisch, Kunst oder Mathe, teil.  Am Nachmittag besuchten die Schüler die Gemäldegalerie im Zwinger.

Etwas müde fuhren wir am Donnerstagmorgen mit dem Bus nach Berlin. Dort angekommen, begaben wir uns zunächst auf kurze Erkundungstour am Alexanderplatz. Für drei Stunden begleitete uns dann eine Stadtführerin und zeigte uns die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Denkmäler von Berlin. Großes Interesse gab es dabei für die Reste der Berliner Mauer. Nach einem zweistündigen eigenständigen Aufenthalt ging es dann am Abend mit dem Bus zurück nach Dresden. Müde wurden die Schüler von den Gasteltern heim gebracht.

Am Freitag begann der Tag mit Erlebnissen im Schulalltag. So konnten die Italiener einen deutschen Abistreich miterleben. Außerdem stellten wir unsere Projektarbeiten fertig und bereiteten unseren Abschlussabend vor. Am Nachmittag staunten die  Italiener über  das Hygienemuseum „Zum Anfassen“. Wir trafen wir uns um 18 Uhr mit den Familien in der Mensa des Erweiterungsbaus, wo wir es uns mit leckerem deutschem selbst zugebereitetem Buffet schmecken ließen. Neben Gesang und Musik und sogar einer Vorstellung eines Dudelsackkonzertes wurde sich auf lockere Art über die Erlebnisse der Woche ausgetauscht.

Das Wochenende verbrachten die Schüler in den Gastfamilien. Einige unternahmen Ausflüge in die Sächsische Schweiz, andere genossen einen Discoabend oder relaxten mit Freunden an der Elbe.

Viel zu schnell und sehr sehr tränenreich mussten wir uns dann am Sonntagabend von unseren italienischen Freunden verabschieden.

Im Mai wurden dann die Reisetagebücher und weitere Arbeitsergebnisse in den italienischen Grundkursen vorgestellt und ein Abschlussfrühstück  durchgeführt. Die Wartezeit bis zum zweiten Teil des Schüleraustausches wurde so genutzt, um intensiv im Kontakt zu bleiben und die Vorfreude zu verstärken.

Die deutschen Schüler reisten vom 31.05.19 bis zum 07.06.19 nach Padua. Die italienische Kollegin Frau Glielma übernahm die Organisation vor Ort. Die deutschen Schüler wurden durch Frau Gasch und Herrn Lorusso nach Padua begleitet.

Die Reise begann am Freitagmorgen am Dresdner Flughafen.  In Padua wurden alle deutschen Schüler von ihren Gasteltern in Empfang genommen. Der erste Abend wurde mit zünftigem italienischen Essen und dem Kennenlernen der Familien verbracht.

Da die italienischen Schüler auch samstags Unterricht haben, trafen wir uns direkt am nächsten Morgen in der Schule. Nach einer ausführlichen Führung und einem Willkommensfrühstück ging es am Mittag gemeinsam ins Stadtzentrum nach Padua zu einer ersten Führung. Wir lernten die berühmtesten Sehenswürdigkeiten kennen, die „Tre senza“ und genossen das erste italienische Eis. Den späten Nachmittag und Abend verbrachten die Schüler gemeinsam mit ihren Austauschpartnern, deren Freunden oder deren Familien.

Der Sonntag galt den Familien, so gestalteten alle ihren Tag, wie sie es wünschten. Ein Großteil der Schüler fuhr mit den Gastfamilien ans Meer, andere besuchten die Eugenischen Hügel. Natürlich wurden die meisten zu einem traditionellen Familienessen eingeladen, um so viele Verwandte wie möglich kennenzulernen.

Der Montag startete am frühen Morgen, da wir mit einem Reisebus nach Florenz fuhren. Dort erwartete uns eine 3-stündige Stadtführung, die uns sogar zu einer der ältesten Gelaterias führte. Im Anschluss daran durften alle die Stadt selbstständig erkunden, Florentinisches Steak essen und Souvenirs kaufen.

Der Dienstag startete etwas gemütlicher, wir durften in den italienischen Schulalltag hinein schnuppern. In Kleingruppen nahmen wir am Englisch-, Italienisch und Kunstunterricht teil. Den Abend ließen die Schüler in Gemeinschaft im Padua ausklingen.

Venedig besuchten wir am Mittwoch. Dort angekommen begaben wir uns direkt auf Stadtbesichtigung. Letztendlich durften wir mit einer Gondel über den Canale Grande fahren. Am Markusplatz angekommen, durften die Schüler zwei Stunden Freizeit genießen und die Kanäle und Gassen selbstständig erkunden.

Der Donnerstag sollte bereits unser letzter offizieller Austauschtag sein. Am Morgen erlebten wir eine Stunde über Journalismus, im Anschluss daran beteiligten wir uns am Deutschunterricht. Am Nachmittag besuchten wir die zweitälteste Universität Italiens, die Uni von Padua, in der unter anderem Galileo Galilei unterrichtete. Um 19 Uhr trafen wir uns in der Aula der Schule zu unserem Abschlussabend mit Familien und Freunden. Mit einem riesigen italienischen Buffet, einem ersten Videoeinblick der Deutschlandwoche, italienischen Liedern und netten Gesprächen beendeten wir den Abend.

Der Freitagmorgen begann mit etwas gedrückter Stimmung. Bereits gegen 8 Uhr trafen wir uns mitsamt unserem Gepäck an der Schule. Zum gemeinsamen Frühstück wurden Rester des Abschlussabends vertilgt. Langsam begannen wir uns zu verabschieden. Nach zahlreichen Tränen und Umarmungen und Verabredungen zum Wiedersehen, stiegen wir 10:30 Uhr in den Bus, der uns zum Flughafen brachte.

In den letzten Schulwochen im Juni wurden dann die Reisetagebücher und weitere Arbeitsergebnisse in den italienischen Grundkursen vorgestellt und es wurde abschließend über das tolle Erlebnis gesprochen. Vereinzelt stellten ausgewählte Schüler in den Klassenstufen 9 und 10 ihre Erfahrungen vor, um Schüler für den nächsten Austausch zu informieren.

Das Vitzthum Gymnasium Dresden dankt dem Förderverein und der Landesdirektion Sachsen für die finanzielle Unterstützung bei diesem Projekt.

Das Vitzthum

Vitzthum Gymnasium Dresden
Paradiesstraße 35
01217 Dresden

Tel.: 0351 87 32 34 90
Fax.: 0351 87 32 34 943

Unterrichtszeiten

Block I
1./2. Stunde: 07:50 Uhr bis 09:20 Uhr
25 min Frühstückspause

Block II
3./4. Stunde: 09:45 Uhr bis 11:15 Uhr
15 min Pause
5. Stunde: 11:30 Uhr bis 12:15 Uhr
55 min Mittagspause

Block III
6./7. Stunde: 13:10 bis 14:40 Uhr

Verkürzte Unterrichtszeiten

1. Block: 7:50 Uhr bis 8:50 Uhr

2. Block: 09:10 Uhr bis 10:10 Uhr

5. Stunde: 10:25 Uhr bis 11:10 Uhr

3. Block: 11:25 Uhr bis 12:25 Uhr

Schülerbühne

Gefördert durch

Medienoffensive Schule des Sächs­ischen Staatsministeriums für Kultus,
MEDIOS-EFRE II – Förderung der Com­pu­ter­aus­stattung mit EU-Mitteln aus dem Europäischen Fond für Regionale Entwicklung.

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